
1)
Wurde von den Juden auch „der Erste der Ungesäuerten" genannt, weil ab Mittag
die öffentlichen Öfen entsäuert wurden. Ab dann konnte in ihnen nur noch
ungesäuertes Brot gebacken werden. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Jünger zu Jesus
und fragten ihn, wo er wollte, dass sie das Passahmahl für diesen Abend
zubereiteten (Matthäus 26, 17-19; Markus 14, 12-16; Lukas 22, 7-13).
2)
Christus und die Jünger essen das Passahmahl und Christus führt die Fußwaschung
sowie die neuen Symbole von Brot und Wein ein (Matthäus 26, 20-30; Markus 14,
17-26; Lukas 22, 14-20; Johannes 13, 1-17).
3)
Christus und die Jünger gehen auf den Ölberg. Er betet etwa drei Stunden lang
während die Jünger schlafen; dann wird er verhaftet und zum Palast des
Hohenpriesters gebracht, wo er angeklagt und geschmäht wird (Matthäus 26, 30-68;
Markus 14, 26-65; Lukas 22, 39-65; Johannes 18, 1-27).
4)
Christus wird vor Pilatus und Herodes gebracht. Er wird gegeißelt und zum Tode
durch Kreuzigung verurteilt (Matthäus 27, 1-31; Markus 15, 1-20; Lukas 23, 1-25;
Johannes 18, 28 - 19, 16).
5)
Christus wird gegen 9 Uhr morgens ans Holz genagelt (Markus 15, 25). Von Mittag
bis zu Jesu Tod gegen 15 Uhr lag eine Finsternis über dem Land. Bei seinem Tod
zerriss der Vorhang im Tempel entzwei (Matthäus 27, 32-51; Markus 15, 21-38;
Lukas 23, 26-46; Johannes 19, 27-37).
6)
Josef von Arimathäa geht zu Pilatus, um den Leichnam zu erhalten. Nachdem
Pilatus sich durch einen Soldaten davon überzeugt hat, dass Jesus wirklich tot
ist, gibt er den Leichnam frei und Josef begräbt ihn schnell in seinem eigenen
Grab kurz vor Sonnenuntergang (Matthäus 27, 57-60; Markus 15, 42-47; Lukas 23,
50-53; Johannes 19, 38-42).
7)
Die religiösen Führer erhalten von Pilatus die Erlaubnis, das Grab durch Wachen
sichern zu lassen. Sie versiegeln das Grab, stellen Wachen auf und sichern das
Grab so gut sie können (Matthäus 27, 62-66).
8)
Nachdem der hohe Sabbat vorüber ist, kaufen die Frauen auf dem Markt
wohlriechende Öle und bereiten Salböle zu. Sie planen, den Leichnam
ordnungsgemäß einzubalsamieren (Markus 16, 1).
9)
Die Frauen und die anderen Jünger ruhen am wöchentlichen Sabbat (Lukas 23,
55-56).
10)
Gerade nach Sonnenuntergang, als die erste Garbe der Getreideernte (hebr.
omer) geschnitten wird, wird Christus auferweckt. Damit war er genau 3 Tage
und 3 Nächte im Grab (Matthäus 12, 40; Matthäus 27, 63; Matthäus 28, 6).
11)
Als die Frauen frühmorgens am Grab ankommen, um Jesus einzubalsamieren, erkennen
sie, dass er bereits auferstanden ist, wie er gesagt hatte (Markus 16, 2-6). Er
zeigt sich zuerst Maria von Magdala, erlaubt ihr aber nicht, ihn zu berühren
(Markus 16, 9; Johannes 20, 11-18).
12)
Christus präsentiert sich dem Vater als „Erstling unter denen, die entschlafen
sind", zur selben Zeit, wie im Tempel die Erstlingsgarbe (omer) der Ernte
geschwungen wird (1, Korinther 15, 20; 3. Mose 23, 10-11).
13)
Christus erscheint den 12 gegen Ende des ersten Tags der Woche, als sie zum
Abendessen versammelt sind (Johannes 20, 19-20).