Ob wir die Terrorangriffe in den USA vom vergangenen Herbst mit dem darauf folgenden Krieg in Afghanistan betrachten, die ständigen Streitigkeiten im Nahen Osten, oder den fortgesetzten Krieg gegen den Terrorismus – etwas haben sie alle gemeinsam:

Es ist ein kleines Stückchen Land im Herzen der Altstadt von Jerusalem. Dieses einen halben Hektar große Gebiet, genannt Tempel-berg, erhebt sich über die umgebenden Straßen und Wohnhäuser.

Viele der Nachrichten, die man zurzeit hören und lesen kann, lassen sich auf eine Serie von Ereignissen zurückführen, die vor 85 Jahren begannen, im März 1917. Die Ereignisse der vergangenen 85 Jahre waren kein Zufall. Sie sind vielmehr Teil eines Verhaltensmusters, das vor Tausenden von Jahren festgelegt wurde.

Die Neugestaltung des Nahen Ostens

Im März 1917 wütete bereits seit 2 ½ Jahren der erste Weltkrieg in Europa. Während sich in Europa eine Pattsituation ergab, nahmen die Ereignisse im Nahen Osten einen anderen Lauf. Im März besetzten britische Truppen der anglo-indischen Armee Bagdad und legten das Fundament für eine britische Kontrolle über den Irak. Zur gleichen Zeit begannen britische Truppen aus Ägypten mit ihrem Vormarsch nach Norden, Richtung Gaza, und eroberten letztlich Palästina. 

Im 15. und 16. Jahrhundert hatte sich das Osmanische Reich der Türken bis in den Nahen Osten, nach Nordafrika und in Teile Südeuropas hinein ausgebreitet. Seit dem 18. Jahrhundert befand sich dieses Reich in einem Zustand des schleichenden Verfalls. Um 1900 hatten Großbritannien und Frankreich sich Einflussbereiche in diesem Teil der Welt gesichert. Außerdem gab es Unruhen in weiten Teilen der arabischen Welt, genährt durch ein wachsendes Resentiment der Araber aufgrund ihrer Behandlung unter der türkischen Oberherrschaft. Verschiedene arabische Herrscher und Bewegungen strebten nach Kontrolle und Einfluss. 

Im Frühjahr 1917, als die britischen Truppen von ihren Stützpunkten in Ägypten nach Gaza marschierten, setzten sie eine Serie von Ereignissen in Gang, die dem heutigen Nahen Osten ihre Form gaben. Anfang November, kurz vor der tatsächlichen Einnahme Jerusalems am 9. Dezember, aber mit diesem Ziel bereits vor Augen, sandte der damalige britische Außenminister Lord Balfour seinen berühmten Brief an Lord Rothschild, in dem er ankündigte, dass die britische Regierung es begrüßen würde, wenn in Palästina eine nationale Heimstätte für die Juden errichtet werden würde. Nur 31 Jahre später wurde der unabhängige Staat Israel gegründet. 

In der Zeit nach dem ersten Weltkrieg erwies es sich als weitaus schwieriger, dem Nahen Osten Frieden und Stabilität zu geben, als dass man einfach nur die Türken besiegt hätte. Zwei der einflussreichsten arabischen Herrscher, die die britischen Kriegsanstrengungen unterstützt hatten, gerieten in einen Streit um die Vorherrschaft in der arabischen Welt. Einer dieser Herrscher war Scherif Husein von Mekka, der andere Abd el Asis Ibn Saud, Herrscher von Nedschd. Husein war Herrscher der Haschemiten, die ihre Abstammung auf Mohammed zurückführen. Sein Hauptquartier lag in der den Arabern heiligen Stadt Mekka, von wo aus er den westlichen Teil der arabischen Halbinsel regierte. Sein Rivale befand sich im östlichen Teil Arabiens, der an den Persischen Golf angrenzt. Husein hatte sich selbst 1916 zum König der Araber erklärt und alle Araber zum Kampf gegen die Türkei aufgerufen. Doch 1919 befand er sich in einem Krieg mit Ibn Saud, den er verlor. 1924 dankte er ab, und 1926 hatte Ibn Saud den größten Teil der arabischen Halbinsel unter seiner Herrschaft vereinigt, der später als Saudi Arabien bekannt wurde. Sein Sohn, König Fahd, regiert das Land heute. 

Die haschemitische Dynastie hatte noch immer Unterstützer in der arabischen Welt, denen die Briten zu gefallen versuchten, indem sie Huseins Sohn Feisal als König des Irak einsetzten, sowie seinen Sohn Abdallah als Emir des neu gegründeten Transjordanien. Abdallahs Enkel, König Abdallah II. regiert heute als König von Jordanien. Zwischen den beiden Weltkriegen waren der Irak, Jordanien, Saudi Arabien und Ägypten auf dem Papier unabhängig, aber faktisch eng mit Großbritannien über Verträge verbunden, während Kuwait, die Scheichtümer am Persischen Golf und Aden noch direkt Teile des Britischen Empires waren. Palästina wurde von den Briten aufgrund eines Mandats des Völkerbundes verwaltet. Die Franzosen kontrollierten den Libanon und Syrien als ihre Einflusssphäre im Nahen Osten. 

Einige dieser Regierungen erwiesen sich von Anfang an als instabil. Doch, wie schwierig die Umstände im Irak und in Syrien auch gewesen sein mögen – die Briten befanden sich in einer unmöglichen Situation, als sie versuchten, eine langfristige Lösung zwischen Juden und Arabern im Bezug auf ihr Mandat in Palästina zu vermitteln. Schon 1921 erschütterten ernste antijüdische Aufstände das Land. Die ersten arabischen Angriffe auf breiter Front gegen die Juden fanden 1929 statt, ausgelöst durch einem Konflikt um die Nutzung der Klagemauer durch die Juden. Solche terroristischen Angriffe setzten sich in den 30er Jahren fort, hörten aber während des zweiten Weltkriegs auf, als die Briten einige palästinensische, arabische Führer wegen ihrer Sympathien für die Nazis verhafteten. Der Konflikt flackerte nach Kriegsende wieder auf und gipfelte im Mai 1948. In diesem Jahr gaben die Briten ihr Mandat über Palästina an die Vereinten Nationen zurück, die daraufhin die Errichtung eines unabhängigen, jüdischen Staats genehmigten. Diesen Zeitpunkt erklärten die Juden zur Geburtsstunde des modernen Staats Israel. 

Die arabischen Staaten reagierten sofort mit einem Angriff auf Israel. Die Bevölkerungen der Nationen der arabischen Liga waren gegenüber Israel mehrfach in der Überzahl. Doch in einer dramatischen Serie von Ereignissen drängten die Juden die arabische Liga zurück und errichteten einen unabhängigen Staat. Dennoch war bei Kriegsende die "Altstadt" von Jerusalem in arabischen Händen. Den Juden wurde der Zugang zum Tempelberg verwehrt. Neunzehn Jahre später, im Juni 1967 änderte sich dies während einer der bemerkenswertesten Wochen in der Geschichte. Umgeben von feindlichen Staaten und im Kampf gegen eine überwältigende Überzahl, expandierte der jüdische Staat seine Grenzen ostwärts bis an den Jordan, eroberte Jerusalem zurück und nahm die ägyptische Halbinsel Sinai und die syrischen Golanhöhen ein. Die Araber, die zuvor sogar Israel das Recht auf eine eigenständige Existenz verwehrt hatten – und daher auch alle Versuche der Aufteilung des Landes ablehnten – verlangten nun, dass die internationale Gemeinschaft Israel dazu bringen sollte, alle im "Sechstagekrieg" vom Juni 1967 eroberten Gebiete zurückzugeben und zum status quo zurückzukehren.

Veränderungen in der arabischen Welt

Dramatische Veränderungen haben sich seit dem Ende des zweiten Weltkriegs in der arabischen Welt abgespielt. 1952 wurde die ägyptische Monarchie unter König Faruk in einer Revolte gestürzt. Dies führte zum Aufstieg eines Mannes, der bis zu seinem Tod 1970 zu dem für die Welt sichtbarsten Symbol für arabischen Nationalismus wurde – Gamal Abd el Nasser. Er übernahm 1956 die Kontrolle über den Suezkanal von den Briten und fügte ihn seiner Nation hinzu. Zusätzlich kämpfte und verlor er zwei Kriege gegen Israel, 1956 und 1967. Sein unzähmbarer Hass gegen den jüdischen Staat und die westlichen Mächte kühlte sich nie ab. Sein Aufstieg zur Macht war ein Vorbote für das, was dann folgte. In den Jahren nach Nassers Aufstieg stürzten andere, junge arabische Führer weitere Monarchien und übernahmen das Konzept einer sozialistischen Diktatur, sowie das Ziel der Zerstörung Israels, der Verbannung jeglichen Einflusses durch Briten und Amerikaner in der Region und der Errichtung irgendeiner Art von panarabischer Union. 

Ägypten und Syrien formten 1958 sogar eine Union, die sie Vereinigte Arabische Republik nannten, und die etwa drei Jahre hielt. Unter Nassers Führung gab es 1963 einen weiteren fehlgeschlagenen Versuch einer Vereinigung, diesmal zwischen dem Irak, Ägypten und Syrien. Diese Bemühungen um eine arabische Union repräsentierten den zweiten von bisher drei Versuchen, den Ruhm eines panarabischen Reichs wieder herzustellen. 

Die ersten Bemühungen in dieser Hinsicht begannen in den letzten Tagen der türkischen Oberherrschaft und wurden von zwei Männern ausgeführt, die ihre Karriere als traditionelle arabische Scheichs begonnen hatten, aber beide danach strebten, König über ein unabhängiges, arabisches Reich zu werden. Weder Husein noch sein Rivale Ibn Saud hatten in den 20er Jahren Erfolg darin, ihre Pläne umzusetzen. In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg trat eine andere Art von arabischen Führern auf den Plan – an die Macht gekommen durch einen Putsch, während sie selbst noch junge Offiziere in der Armee waren. Diese Männer wuchsen in den letzten Jahren der westlichen Kolonialmächte auf und genossen eine militärische Erziehung nach westlichem Vorbild. Sie waren über die westlichen Mächte verärgert und machten sie für die Schwäche der Araber verantwortlich. Im Allgemeinen bewunderten sie die Sowjetunion als Modell für ihre eigene Entwicklung. Obwohl sie Muslime blieben, waren sie weltlicher orientiert als noch Husein und Ibn Saud. Männer wie Nasser in Ägypten und später Muammar Gaddafi in Libyen und Saddam Hussein im Irak haben jeder auf seine Weise versucht, die arabische Welt zu beherrschen und den Westen zu bestrafen. 

Diese "zweite Welle" arabischer Führer versuchte, ihre Vorgänger zu stürzen, enttäuscht von deren fehlgeschlagenen Versuchen, den Ruhm der Araber wieder herzustellen. Heute wiederholt sich dieses Muster in einer "dritten Welle" von Führern, die den Nahen Osten überzieht. Diese Führer der "dritten Welle" verwerfen sowohl den Kapitalismus des Westens, als auch den in Zweifel gezogenen Marxismus der ehemaligen Sowjetunion. Stattdessen betonen sie eine fundamentalistische Version des Islam, die keinen Raum für Kompromisse zulässt. In ihrem Rückblick auf die ruhmreichen Tage arabischer Eroberungen und Herrschaft in den ersten Jahrhunderten nach Mohammed träumen sie auch von einer panarabischen Union. Diese wird keine Union unter einem Monarchen sein, der aus den alten Dynastien der Beduinen stammt, und auch nicht von einem weltlich erzogenen Armeeoffizier, der zum Diktator wird, angeführt werden, sondern es wird eher ein neuer Kalif aufkommen, der die Gläubigen unter dem Banner eines gereinigten Islam sammeln wird. Dies ist, so deren Argument, der einzige Weg, den Einfluss des Westens aus ihrer Region zu verbannen und Israel zu unterwerfen. 

Die Anziehungskraft einer militanten Religion wirkt besonders bei der jüngeren Generation, zum Teil wegen der stagnierenden wirtschaftlichen Lage und zum Teil aufgrund einer wachsenden Respektlosigkeit gegenüber Herrschern, die als uneffektiv und korrupt angesehen werden. Eine heranreifende, junge Bevölkerung, die wenig Hoffnung für die Zukunft sieht, ist ein fruchtbares Rekrutierungsfeld für militante Bewegungen und deren Ziel – die Wiederherstellung arabischer Vorherrschaft und Größe. Diese militanten Gruppen sehen die Ursache für arabisches Unglück in den Machenschaften der Juden, Briten und Amerikaner. Ihr Vorbild ist der arabische Herrscher aus dem 12. Jahrhundert, Saladin, der Jerusalem für die Araber zurückerobert, und die eindringenden Armeen des Westens im dritten Kreuzzug besiegt hatte. Alles konzentriert sich wieder auf das etwa einen halben Hektar große Stück Land im alten Jerusalem. Kontrolle über Jerusalem wie in den Tagen Saladins, dies wird als Symbol arabischer Größe angesehen, und als Triumph über die Ungläubigen.

Was die Zukunft bringt

Die Rufe in vielen Teilen des Nahen Ostens nach einem neuen Saladin – jemandem, der die arabische Größe wieder herstellt, indem er die Juden besiegt und den Einfluss des Westens vertreibt – dies wurde in biblischen Prophezeiungen vorausgesehen. In Daniel 11, 40 lesen wir von einem zukünftigen "König des Südens," der sich in der Endzeit mit einer kommenden, europäischen Supermacht "messen" wird. Dieser Mann, der in der Bibel "König des Südens" genannt wird, weil das Zentrum seiner Macht sich südlich von Jerusalem befindet, wird zweifellos eine charismatische Person sein, die große Teile des muslimischen Nahen Ostens zu einem Aufstand gegen Israel und Europa aufwiegeln wird. 

Sacharja, der Prophet des Altertums, sah voraus, dass Jerusalem in der Endzeit ein brodelnder Unruheherd sein würde (Sacharja 12, 2). Beachten Sie den Kommentar des Expositor's Bible Commentary: "Jerusalem wird dargestellt als ein Taumelbecher ‚für alle Völker ringsumher,' die begierig sind, seinen einladenden Inhalt zu schlucken ... Aber während sie davon trinken, werden sie vergiftet und fangen an zu taumeln... In Vers 3 wird Jerusalem verglichen mit einem schweren, unverrückbaren ‚Laststein,' den die Nationen versuchen, zu verschieben, sich aber dabei nur verletzen" (Band 7, Seite 681). Die Welt weiß wirklich nicht, wie sie die Angelegenheit klären soll, was mit Jerusalem zu tun ist. Vor mehr als 2500 Jahren schrieb Sacharja, dass in der Endzeit, direkt vor der Rückkehr des Messias sich die Aufmerksamkeit der Welt auf Jerusalem lenken werde. Welch eine erstaunliche und aus menschlicher Sicht unwahrscheinliche Voraussage für einen altertümlichen Autor, so etwas einfach über viele Jahrhunderte hinweg zu "raten." 

Der Streit um die "Stadt des Friedens" kommt daher, weil die Nationen der Welt nicht bereit sind, zu akzeptieren, dass der Gott der Schöpfung die oberste Instanz ist, die entscheidet, was wem gehört. Orthodoxe Juden versichern, dass ihnen Jerusalem von Gott gegeben wurde, um die ewige und ungeteilte Hauptstadt Israels zu sein. Die arabische Welt sieht die Juden in Israel als Ungläubige in ihrer Mitte an, und hält ein von Juden kontrolliertes Jerusalem für eine Beleidigung gegenüber berechtigter arabischer Vorherrschaft und Herrlichkeit. Hinzu kommt, dass der Vatikan einen eigenen Plan eingebracht hat, in dem vorgeschlagen wird, daraus eine internationale Stadt unter Aufsicht des Papstes zu machen. Der größte Teil der weltlichen Gesellschaften hat eigentlich kein Interesse daran, wer letztlich Jerusalem bekommt, sondern wünscht sich nur, dass das Problem bald verschwinden würde. Doch dieses Problem wird an vorderster Front in den Ereignissen dieser Welt bleiben – bis die Füße Jesu Christi auf dem Ölberg stehen (Sacharja 14, 4) und er die Angelegenheit endgültig klären wird. 

Viele Autoren haben den Konflikt im Nahen Osten als einen Streit zwischen zwei Brüdern bezeichnet – Isaak und Ismael –, doch dies ist nur zum Teil richtig. Obwohl es richtig ist, dass weite Teile der arabischen Welt beanspruchen, von Ismael abzustammen, dem Sohn Abrahams und Hagar, so gibt es doch noch eine andere Komponente im Wirrwarr des Nahen Ostens. Isaak hatte auch zwei Söhne, Jakob und Esau. Obwohl Ismael mit Isaak Mutwillen getrieben haben und ihn geärgert haben dürfte (1. Mose 21, 9), wird uns von Jakob und Esau gesagt, dass sie sich schon im Mutterleib aneinander stießen (1. Mose 25, 22). Esau hasste seinen Bruder zutiefst und plante, ihn zu ermorden (1. Mose 27, 41). Die amalekitischen Nachkommen Esaus führten einen terroristischen Angriff gegen die Nachkommen Jakobs durch, kurz nachdem diese Ägypten verlassen hatten, indem sie sich von hinten anschlichen und die Alten und Kinder angriffen (5. Mose 25, 17-18). Jahrhunderte später waren es wieder die Amalekiter, die einen Terrorangriff gegen Ziklag ausführten, während David und seine Männer anderswo waren, indem sie die Stadt niederbrannten und Frauen und Kinder gefangen wegführten (1. Samuel 30, 1-3). Die Edomiter, ebenfalls Nachkommen Esaus, erfreuten sich am Fall Jerusalems im Kampf gegen die Babylonier, die sie drängten, die Stadt völlig zu zerstören (Psalm 137, 7). 

Wo befinden sich die Nachkommen Esaus heute? Die meisten sind noch immer im Nahen Osten. Der heutige Staat Jemen hat zum Beispiel seinen Namen von Teman, dem Enkel Esaus, und wird auf Hebräisch auch heute noch so genannt. Viele, die von den Amalekitern übrig geblieben sind, findet man unter der palästinensischen Bevölkerung sowie in Teilen Libyens. Eine weitere Kolonie der Edomiter ist um die Region Basra im Irak konzentriert, deren Name von Bozra, der Hauptstadt von Edom abstammt. 

Die Geschichte des Nahen Ostens ist eine Geschichte von altertümlichem Hass und modernen Intrigen. Jerusalem bleibt sowohl Zentrum, als auch Symbol dieses fortgesetzten Konflikts – und bleibt somit der Grund, weshalb das Problem nicht von Menschen gelöst werden kann. Biblische Prophezeiungen zeigen, dass eines Tages eine europäische Armee in den Nahen Osten einmarschieren, Teile der arabischen Welt unterwerfen, Jerusalem einnehmen und die Kontrolle über den Tempelberg übernehmen wird (für mehr Informationen zu diesem Aspekt der Prophezeiungen, fordern Sie bitte unsere kostenlose Broschüre Das Tier der Offenbarung an). 

Obwohl noch viel Blut über Jerusalem, die "Stadt des Friedens" vergossen werden wird, zeigen biblische Prophezeiungen auch, dass Jerusalem eines Tages sicher bewohnt werden kann und man keine Angst mehr vor Terrorangriffen und einmarschierenden Armeen haben muss (Sacharja 8, 3-8). Eine neue Weltregierung unter Leitung des verherrlichten Christus und assistiert von den wiedererstandenen Heiligen wird ihren Hauptsitz in Jerusalem haben (Jesaja 2, 2-4; Daniel 7, 18). Vorurteile gegen die Juden werden dann verschwinden und ehemals feindselige Nationen werden als Pilger nach Jerusalem kommen, um den Gott Israels anzubeten, um den Messias zu verehren und um Gottes Feste zu halten (Sacharja 8, 22-23; 14, 16). 

Dann und nur dann wird der Konflikt um die "Stadt des Friedens" endlich für immer ein Ende finden.


KFS, April 2002
© 2002 Living Church of God
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Englischer Titel: Conflict over the "City of Peace"
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Biblische Verweise und Zitate sind, soweit nicht anders angegeben,
der revidierten Lutherbibel 1984 entnommen.
© 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart