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Fünf Mythen über Jesus

15 September 2022Gerald Weston

Bekennende Christen wissen, dass Jesus sein Leben für die Menschheit gegeben hat, aber was wissen sie sonst noch über Jesus und warum er als Mensch auf die Erde kam? In der heutigen Sendung von der Welt von Morgen werden wir fünf Mythen über den Jesus der Bibel enthüllen. Er ist, wie Bruce Barton schrieb, der Mann, den niemand kennt. Wie überraschend ist das, wenn die größte kollektive Religionsgemeinschaft der Welt behauptet, ihn zu verehren.

Abschrift

Bekennende Christen wissen, dass Jesus sein Leben für die Menschheit gegeben hat, aber was wissen sie sonst noch über Jesus und warum er als Mensch auf die Erde kam? In der heutigen Sendung von der Welt von Morgen werden wir fünf Mythen über den Jesus der Bibel enthüllen. Er ist, wie Bruce Barton schrieb, der Mann, den niemand kennt. Wie überraschend ist das, wenn die größte kollektive Religionsgemeinschaft der Welt behauptet, ihn zu verehren.

Ich werde Ihnen auch eine kostenlose Broschüre anbieten, die zeigt, wie sehr die Botschaft der Bibel verdreht wurde. Johannes 3,16 ist vielleicht der berühmteste aller Bibelverse, doch er sagt etwas ganz anderes, als die Menschen denken. Unsere Broschüre Johannes 3, 16 - Der goldene Vers und seine verborgenen Wahrheiten erklärt, wie wenig bekennende Christen über Jesus Christus und die von ihm verkündete Botschaft wissen. Notieren Sie sich unsere Kontaktinformationen, um Ihr kostenloses Exemplar unserer Broschüre über Johannes 3,16 zu erhalten.

Und bleiben Sie bei mir, wenn ich fünf weit verbreitete Mythen über Jesus aufzeige - Mythen, die Ihnen wahrscheinlich von denen beigebracht wurden, die es eigentlich besser wissen müssten. Bleiben Sie dran.

Ein herzliches Willkommen an Sie alle von uns hier bei der Welt von Morgen. Heute werden wir fünf weit verbreitete Mythen über den Jesus der Bibel entlarven. Und vergessen Sie nicht, sich unsere Kontaktdaten zu notieren, um Ihr kostenloses Exemplar unserer Ressource Johannes 3,16 - Der goldene Vers und seine verborgenen Wahrheiten zu bestellen. Diese leicht zu lesende Broschüre erklärt acht Irrtümer, die die Menschen in Bezug auf diesen sehr wichtigen Vers haben – direkt aus der Bibel. So überraschend es auch sein mag, die weit verbreiteten Glaubensvorstellungen weisen auf viele Missverständnisse über den Erlöser der Welt hin.

Der erste Mythos ist eine wichtige Doktrin, die in einigen christlichen Konfessionen verbreitet ist. Es ist erstaunlich, was die Menschen als Wahrheit akzeptieren, nur weil ihr Priester es ihnen sagt, ohne es jemals selbst anhand des einzigen maßgeblichen Buches über das Leben Jesu zu untersuchen:

 

Mythos 1: Jesu Mutter war auf ewig jungfräulich

Dieser Mythos hat weitreichende Auswirkungen. In der Bibel wird erwähnt, dass Jesus Brüder und Schwestern hatte, aber einige behaupten, dass sich diese Verse entweder auf Cousins oder auf Jünger beziehen. Was sollen wir nun glauben? Sollen wir den überlieferten Traditionen folgen, die im Widerspruch zur leicht verständlichen Heiligen Schrift stehen? Oder sollten wir der Bibel glauben? Urteilen Sie selbst. Die falsche Erzählung, dass Jesu Mutter auf ewig Jungfrau blieb und Jesus keine Geschwister hatte, wird in Johannes 7, beginnend in Vers 3, eindeutig widerlegt...

Da sprachen seine Brüder zu ihm: Brich doch auf von hier und ziehe nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust! Denn niemand tut etwas im Verborgenen und sucht doch öffentlich bekannt zu sein. Wenn du solches tust, so offenbare dich der Welt! Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.

So viel zum Thema Brüder, was sich auf Jünger bezieht. Das bedeutet nicht, dass er seine Anhänger nie als Brüder bezeichnete, sondern nur, dass er "Brüder" hatte, die keine Jünger waren.

Ein weiteres biblisches Beispiel für seine Blutsverwandtschaft findet sich in Matthäus, 12 Kapitel, Verse 47-50, wo eine klare Unterscheidung zwischen seiner leiblichen und seiner geistlichen Familie getroffen wird...

Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen mit dir zu reden. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter!

Diese Verweise auf Brüder können nicht einfach abgetan werden. Schauen wir uns eine andere Stelle zu diesem Thema an, in der von Schwestern (im Plural) die Rede ist. In Matthäus 13, Verse 54-56 wird berichtet, wie die Bürger in der Gegend, in der er aufgewachsen ist, von seiner Weisheit und den Wundern, die er tat, verwirrt waren...

Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, so daß sie erstaunten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Kräfte? Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joses und Simon und Judas? Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher kommt ihm das alles?

Jeder objektive Leser, der sich nicht von unbegründeten Traditionen beeinflussen lässt, erkennt, dass Matthäus 1,Verse 24-25 die Frage zu den Akten legen sollte.

Joseph aber, vom Schlafe erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich;

Und beachten Sie dies:

und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er hieß seinen Namen Jesus.

Obwohl "erstgeborener Sohn" nicht notwendigerweise bedeutet, dass es noch andere gab, ist die Schlussfolgerung sicherlich vorhanden. Aber noch wichtiger ist, dass jeder Bibelstudent weiß, dass der Ausdruck "erkannte sie nicht" ein Euphemismus für eine geschlechtliche Beziehungen ist, wie wir in 1. Mose 4 sehen.

Und der Mensch erkannte Eva, sein Weib, und sie ward schwanger und gebar Kain

Und dann in Vers 17:

Und Kain erkannte sein Weib, und sie ward schwanger und gebar Henoch

Und dann in Vers 25:

Und Adam erkannte abermals sein Weib, und sie gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Seth

Meine Freunde, anstatt blindlings den kirchlichen Traditionen zu folgen, lesen Sie die Bibel für das, was sie sagt. Aber Sie fragen sich vielleicht: "Ist es wichtig zu wissen, dass Maria keine ewige Jungfrau blieb und dass Jesus Halbbrüder und -schwestern hatte?"

Die Antwort finden wir in Mythos Nummer 2 – der Idee, dass

 

Mythos 2:  Maria unsere Fürsprecherin ist

Maria war die Mutter Jesu, und die Heilige Schrift zeigt, dass sie eine rechtschaffene Frau war. Aber die Rolle Marias ist in grober und blasphemischer Weise verdorben worden. Nirgends finden wir in der Bibel etwas über ihre eigene "unbefleckte Empfängnis". Nichtkatholiken missverstehen oft, dass sich die unbefleckte Empfängnis auf die Empfängnis Christi bezieht, aber diese biblisch unbegründete Lehre bezieht sich stattdessen auf Maria. Eine katholische Quelle erklärt dies folgendermaßen:

Die unbefleckte Empfängnis ist ein katholisches Dogma, das besagt, dass Maria, deren Empfängnis auf normalem Wege zustande kam, ohne Erbsünde oder deren Makel gezeugt wurde. Das ist es, was "unbefleckt" bedeutet: ohne Makel.

Doch wo ist der Beweis dafür? Sicherlich nicht in der Bibel. Woher kommt er denn dann? Was viele nicht wissen, ist, wie tief und wie früh das Christentum durch heidnische Lehren, die lange vor Christus entstanden sind, korrumpiert wurde.

Viele historische Quellen zeigen, dass die Verehrung Marias dadurch zustande kam, dass Traditionen über heidnische Göttinnen auf die Mutter Jesu übertragen wurden. Diese Wahrheit ist wohlbekannt. Hier ist nur ein Beispiel von dem hoch angesehenen Kirchenhistoriker Jesse Lyman Hurlbut. Er schreibt über den Ursprung der Marienverehrung:

Um 405 n. Chr. begannen Bilder von Heiligen und Märtyrern in den Kirchen aufzutauchen, zunächst als Denkmäler, die dann nach und nach verehrt, bewundert und angebet wurden. Die Verehrung der Jungfrau Maria ersetzte die Verehrung von Venus und Diana.

Nirgendwo in der Bibel lesen wir von einer unbefleckten Empfängnis Marias. Nirgendwo lesen wir, dass sie eine ewige Jungfrau blieb. Tatsächlich lesen wir genau das Gegenteil. Und nirgendwo in der Bibel lesen wir von Maria als Fürsprecherin zwischen Gott und den Menschen. Diese Rolle ist Jesus selbst vorbehalten – nicht Maria, nicht menschlichen Priestern. Er ist derjenige, durch den wir uns an den Vater wenden. Das offenbarte er uns in der Nacht, in der er verraten wurde. In Johannes 14, Vers  6 lesen wir...

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

In Johannes 14, Verse 13 und 14, sagt Jesus, wenn Sie in seinem Namen bitten, wird er es tun. Mit anderen Worten: Man muss nicht zu seiner Mutter gehen, um ihn zu bitten.

und was ihr auch in meinem Namen bitten werdet, will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde in dem Sohne.

Wenn ihr etwas in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun.

Durch den Namen Jesu Christi, nicht durch Maria, kommen wir zu Gott. Es gibt in der Bibel nicht den geringsten Beweis für die Anbetung der Mutter Jesu. Kein einziger Vers weist darauf hin, dass wir den Namen Marias benutzen sollten, um uns Jesus oder seinem Vater zu nähern. Die einfache Wahrheit ist, wie viele historische Quellen beweisen, dass der Kult der Diana, Ishtar und anderer Göttinnen auf Maria übertragen wurde. Wenn sie bei der Auferstehung erwacht, wird sie erstaunt sein, wie die Anbetung heidnischer Göttinnen auf sie übertragen wurde.

 

Sehen wir uns nun Mythos Nummer 3 an:

Jesu Evangelium handelt nur von seinem Tod, seinem Begräbnis und seiner Auferstehung

Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Das ist sicherlich eine gute Nachricht, und “gute Nachricht” ist es, was das Wort Evangelium bedeutet. Aber welches Evangelium hat Jesus dreieinhalb Jahre lang vor seiner Kreuzigung verkündet? Wie kommt es, dass so wenige wissen und verstehen, was diese Botschaft ist, wo sie doch in jeder einzelnen Schriftstelle so klar dargelegt wird? Ist es nicht seltsam, dass Kirchenbesucher nicht wissen, was die Bibel über die Botschaft Jesu an die Menschheit aussagt? Nein, es ging nicht nur um seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung – obwohl das ein Teil der guten Nachricht ist. Und nein, es ging nicht darum, in den Himmel zu kommen. Es ging um ein weltbeherrschendes Reich Gottes, das auf der Erde errichtet werden sollte.

Hier ist der Beginn seines Wirkens, wie es in Markus 1, Verse 14-15 beschrieben wird.

Nachdem aber Johannes überantwortet worden war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reiche Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubet an das Evangelium!

Ist Ihnen bewusst, dass die meisten der vielen Gleichnisse Jesu von diesem Reich handeln? Zum Beispiel, Markus 4, Vers 30...

Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen, oder unter was für einem Gleichnis wollen wir es darstellen?

Der Ausdruck "Reich Gottes" kommt im Neuen Testament in der Schlachterbibel 63 Mal vor. Natürlich habe ich nicht die Zeit, sie alle zu behandeln, aber diese Botschaft zu verkünden, war einer der Gründe, warum Jesus sagte, er sei auf die Erde gesandt worden. Sehen Sie Lukas 4, Vers 43...

Er aber sprach zu ihnen: Ich muß auch den andern Städten die frohe Botschaft vom Reiche Gottes verkündigen; denn dazu bin ich gesandt.

Und Lukas 8, Vers 1 zeigt, dass er diesen Auftrag sehr ernst nahm.

Und es begab sich hernach, daß er durch Städte und Dörfer reiste, wobei er predigte und das Evangelium vom Reiche Gottes verkündigte;

Aber was genau ist dieses Reich, das Jesus verkündet hat? Und was hat das mit Ihnen zu tun? Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Lehre, in den Himmel zu kommen, ging es in seiner Botschaft um eine göttliche Familie, die auf der Erde herrscht – eine Familie, in die man hineingeboren werden kann. Warum verstehen nur so wenige die Botschaft Jesu, obwohl in der Bibel so viel darüber gesagt wird? Und das bringt uns zu:

 

Mythos Nummer 4: Der Lohn der Erlösten ist ein Ruhestand im Himmel

Wir haben in dieser Sendung von der Welt von Morgen und in unseren anderen Ressourcen schon oft darauf hingewiesen, aber lassen Sie mich dies noch einmal kurz aus der Bibel wiederholen. In einer Prophezeiung der Zukunft, sagt uns Sacharja 14, Vers 9...

Und der HERR wird über die ganze Erde König werden. An jenem Tage wird nur ein HERR sein und sein Name nur einer.

Aber Jesus wird nicht allein herrschen. In Offenbarung 19, Vers 16 heißt es, dass Jesus König der Könige und Herr der Herren sein wird...

Und er trägt an seinem Kleide und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: «König der Könige und Herr der Herren.»

Wer sind nun diese Könige und Herren, über die Jesus König und Herr sein wird? Die Heilige Schrift gibt uns die Antwort. Der Prophet Hesekiel spricht von den zwölf Stämmen Israels und sagt uns...

Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein.  Und ich, der HERR, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst sein mitten unter ihnen; ich, der HERR, habe es gesagt!

Als die Jünger Jesu fragten, was sie davon hätten, wenn sie ihm folgen würden, gab er ihnen diese direkte Antwort in Matthäus 19, Vers 28...

Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn des Menschen Sohn auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

Wir haben also Christus als König über die ganze Erde, David als König über ganz Israel und die zwölf Apostel, die jeweils über einen der zwölf Stämme Israels unter David herrschen. Das ist es, was die Bibel offenbart, aber was ist mit Ihnen und mir?

Was ist da für uns drin? War es die Botschaft Jesu, ein gutes Leben zu führen, so viel Spaß wie möglich zu haben, bevor man stirbt, und dann im Himmel in den Ruhestand zu gehen? Ganz und gar nicht. Die Belohnung, die er anbietet, ist hier auf der Erde, um mit ihm zu regieren und dabei zu helfen, die Probleme zu lösen, die hier unten existieren – um allen Menschen überall Frieden, Glück und Wohlstand zu bringen. In Jesu Gleichnis von den Pfunden beschreibt er sich selbst als einen Edelmann, der in ein fernes Land geht, um ein Königreich zu empfangen. Seine Diener sollen sein Werk verrichten, während er weg ist. Bei seiner Rückkehr verlangt er Rechenschaft und belohnt jeden, je nachdem, was er getan hat. Hier sind die Belohnungen, wie sie im 19. Kapitel des Lukasevangeliums stehen. Wir beginnen in Vers 16...

Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen!  Und er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte! Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben!  Er sprach auch zu diesem: Und du sollst über fünf Städte gesetzt sein!

Das hört sich nicht nach einem langweiligen Ruhestand an, bei dem man auf Wolken sitzt und wenig zu tun hat, oder bei dem man in einer himmlischen Trance für immer in das Antlitz Gottes starrt – die so genannte selige Gottesschau.

Das Narrativ über unseren Erlöser besagt, dass derjenige, den wir als Gott, den Vater, kennen, streng und fordernd war, während Jesus mit einer Botschaft der Liebe kam. Nun ist es wahr, dass die Botschaft Jesu eine Botschaft der Liebe war, aber das war auch die Botschaft der Schrift vor seinem Kommen. Erinnern Sie sich, wie Jesus dem Schriftgelehrten antwortete, der fragte: "Was ist das größte Gebot im Gesetz?"

Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.»

Das stammt von 5. Mose Kapitel 6 Vers 5.

Das ist das erste und größte Gebot.  Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.»

Das stammt von 3. Mose Kapitel 19 Vers 18.

An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Wie kommt es dann, dass die Menschen diesen fünften weit verbreiteten Mythos über den Jesus Christus der Bibel glauben:

         

Mythos 5: Jesus war mit der Botschaft des Alten Testaments nicht einverstanden

So schockierend das auch klingen mag, die Heilige Schrift offenbart, dass Jesus – hören Sie sich das an – der Gott des Alten Testaments war. Glauben Sie nicht einfach meinem Wort. Beweisen Sie es anhand Ihrer eigenen Bibel. Beachten Sie, was der Apostel Johannes über die Beziehung zwischen dem Vater und dem, der als das Wort bezeichnet wird, offenbart. Johannes 1, beginnend in Vers 1...

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.  Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

Wer also war das Wort? Die Antwort findet sich in Vers 14...

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Das Mitglied der Familie Gottes, das als das Wort bezeichnet wird, das alles gemacht hat und ohne das nichts gemacht wurde, was gemacht wurde, ist kein anderer als Jesus Christus. Schlagen Sie in Ihrer eigenen Bibel nach und lesen Sie das erste Kapitel von Johannes. Aber das ist bei weitem nicht der einzige Beweis dafür, dass Jesus der Gott des Alten Testaments war. Eine weitere aussagekräftige Schriftstelle ist Epheser 3, und die Verse 8 und 9...

mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist gegeben diese Gnade, unter den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi  und zu erleuchten jedermann, welche da sei die Gemeinschaft des Geheimnisses, das von der Welt her in Gott verborgen gewesen ist,

Beachten Sie das:

der alle Dinge geschaffen hat durch Jesum Christum.

Brauchen Sie noch mehr Beweise? Beachten Sie Hebräer 1, und Verse 1 und 2…

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge,

Und jetzt kommt es:

durch den er auch die Welten gemacht hat;

Immer noch nicht überzeugt? Wer hat die Engel erschaffen? Wer hat Adam und Eva erschaffen, unsere ersten Eltern? Paulus beantwortet diese Frage im ersten Kapitel des Kolosserbriefes, beginnend in Vers 15...

Er [Jesus], welcher das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Kreatur.  Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;  und er ist vor allem, und alles besteht in ihm.

Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten,

Aber es gibt noch mehr. Es gibt keine stärkere Aussage als die in 1. Korinther 10, in den ersten vier Versen...

Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht lasset, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer hindurch gegangen sind. Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;

denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.

Kein Wunder, dass Jesus behauptete, der Herr über den Sabbat zu sein. Er war derjenige, der den Sabbat für die Menschheit geschaffen hat. Heute haben wir fünf weit verbreitete Mythen über den Jesus der Bibel aufgedeckt. Warum werden diese Mythen in unseren modernen Kirchen verbreitet, wo sie doch in der Bibel so leicht entlarvt werden können?

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Bis zum nächsten Mal.

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