Viele halten Gebet für wichtig, und sie haben recht. Aber für Anfänger ist es schwer zu wissen, wie man startet oder was man sagt.

Und ehrlich gesagt, selbst Erfahrenere haben manchmal Probleme.

Aber es gibt gute Nachrichten, denn die eine Person in der gesamten Menschheitsgeschichte, die die engste und intimste Beziehung zu Gott hatte, bietet an, uns zu lehren, wie man betet.

Hören wir auf Ihn, öffnet sich die Tür zur tieferen Gottesbeziehung im Gebet.

Weniges ist wichtiger als die regelmäßige Kommunikation mit Ihrem Vater im Himmel. Doch das Beten fällt nicht immer leicht.

Schließlich sehen wir Gott nicht. Während wir mit ihm reden, redet er meistens nicht mit uns.

Manchmal fühlen wir, Gott ist im Raum, dann wieder, als würde niemand zuhören.

Die vielen verschiedenen christlichen Lehren über das Gebet helfen nicht. Einige empfehlen auswendig gelernte Gebete.

Einige raten, zu Vermittlern wie Engeln oder sogenannten Heiligen zu beten.

Andere meinen, die stärksten Gebete seien die in unverständlichen Sprachen.

Manche von uns haben grundlegende Fragen zum Gebet, aber wir schämen uns zu sehr, sie zu stellen, obwohl wir uns nicht schämen müssten. Wie beginnt man ein Gebet? Was sagt man?

Wofür soll man bitten? Das sind alles gute Fragen. Und wenn Sie beginnen, diese Fragen zu stellen, ist Gott erfreut, dass Sie es wissen wollen.

Tatsächlich baten Jesu eigene Jünger auch darum, es zu erfahren. Lesen wir darüber in Lukas, Kapitel elf und Vers eins.

Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.

So lehrte er sie, und da seine Antwort aufgezeichnet wurde,  bedeutet das, dass Jesu Anweisung an sie auch Seine Anweisung an uns werden kann.

Und es gibt keinen größeren Lehrer des Gebets als Jesus Christus selbst.

Mehr über seine Lehre steht im Bericht von Matthäus, in Kapitel sechs, Vers fünf.

Er sagte:  Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler,  die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.

Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

Nun sagte er nicht, dass öffentliches Gebet unter bestimmten Umständen schlecht ist. Die Bibel enthält mehrere Beispiele für öffentliche Gebete, auch einige von Jesus selbst.

Er sagte aber, wir müssen vermeiden, unsere Gebete zu nutzen, um andere zu beeindrucken.

Stattdessen sollen unsere regelmäßigen täglichen Gebete privat zwischen uns und Gott sein.

Er erklärte dies genauer ab Vers sechs.

Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

Jesus schlug einen privaten Ort für Ihr regelmäßiges Gebet vor. So ist es nur eine Sache zwischen Ihnen und Gott.

Das heißt nicht, dass Beten mit Ehepartner oder Kindern unpassend ist. Überhaupt nicht. Mit Kindern zu beten ist eine tolle Lernmethode für sie.

Aber nochmals, das Gebet dient nicht zur Schau. Es geht um intime Kommunikation mit Ihrem Schöpfer.

Im nächsten Vers fügte er ein wichtiges Element hinzu.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

Wir bauen keine intime Beziehung auf, indem wir Zeilen wie eine Theaterfigur wiederholen.

Gebet ist echte Kommunikation mit Gott, nicht irgendein Routinezauber, den wir immer wieder mit denselben Worten bewirken.

Das ist ein wenig ironisch, denn die folgende Passage wird oft das Vater-unser genannt, und von vielen wiederholt, als ob diese Wiederholung der exakten Worte wie ein Skript dem Gebet gleichkäme, wie Jesus es lehrte.

Aber ein solcher Ansatz verletzt die eigentliche Anweisung der Passage, ganz zu schweigen von der gesamten Sammlung von Beispielen in der Schrift.

Vielmehr stellt das, was Jesus für sie in den folgenden Versen tat und was er für uns tut, ein Mustergebet dar, ein Gebet, von dem wir lernen können, wie wir selbst beten.

Und im Gebet des Herrn, das er seine Jüngern lehrte, finden wir sieben hilfreiche Elemente, die wir auch in unseren eigenen Gebeten anwenden sollten.

Jesus lehrte uns bereits die beste Gebetsumgebung und was man nicht tun soll.

Nun, direkt zu seinem Gebet, um zu lernen, was wir tun sollen.

Zuerst, beachten Sie, wie Jesus das Gebet begann. Lesen wir in Matthäus Kapitel sechs, Vers neun weiter.

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Halten wir hier inne, denn er hat uns bereits etwas Wichtiges gelehrt.

Beachten Sie, dass Jesus Gott direkt ansprach und sein Gebet auf seinen Vater im Himmel konzentrierte.

Er begann nicht mit sich. Er konzentriert sich auf Gott und nannte Ihn Vater.

Ein Gebet ist ein Flehen an Ihren Vater im Himmel und wurzelt in einer Beziehung zu ihm.

Und es ist ein Gebet direkt an Gott.

Wer lehrt, man müsse über niedere Wesen zu Engeln oder eingebildeten Heiligen beten, widerspricht einfach Gottes Wort und Jesu eigenem Beispiel und seiner Lehre.

In mehreren Passagen sprach Jesus davon, den Vater direkt zu bitten.

Später sagte uns der Apostel Paulus, dass wir freimütig zum Thron der Gnade Gottes kommen dürfen, mit dem Versprechen des direkten Zugangs.

Diejenigen, die Sie lehren, zu geringeren Wesen als Gott zu beten, täuschen Sie, wenn auch unwissentlich, und sollten völlig ignoriert werden.

Selbstverständlich befindet sich Jesus im Himmel und auch Er ist Gott.

Und wir sehen das Beispiel des Märtyrers Stephanus, der kurz vor seinem Tod Jesus bat, seinen Geist aufzunehmen. 

Der Sohn Gottes ist Gott, genauso wie der Vater Gott ist. Zusammen sind sie die Familie Gottes.

Aber aus gutem Grund ist ein Gebet wie das von Stephanus selten in der Schrift.

Unsere Gebete sollten primär an Gott den Vater gerichtet sein, genau wie es Jesus uns lehrte.

Und indem wir uns direkt an Gott, unseren Schöpfer und Lebensspender, zu Beginn unseres Gebets wenden, unsere Aufmerksamkeit auf Ihn lenken, nicht auf uns selbst, hilft uns das, unseren Geist von Anfang an richtig auf unser Gebet einzustellen.

Das nächste Gebetselement, das Jesus lehrte, vertieft diese Haltung. Wir lesen weiter in Matthäus sechs, Vers neun.

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.

Hier im Mustergebet lehrt uns Jesus das nächste Element: Preisen und ehren Sie Gott.

Etwas heiligen heißt, es als heilig sehen und es sehr ehren. Gottes Name steht für seinen Charakter, seine Güte und Majestät.

Jesus wandte sich an seinen Vater im Himmel und anstatt sofort all seine Wünsche oder Bedürfnisse vorzutragen, begann er damit, Gott zu preisen.

In unseren Gebeten sollten wir zuerst überlegen, wen wir ansprechen, und Ihm dann für seine Güte, Barmherzigkeit, Macht und Herrlichkeit danken. Ihm zeigen, dass wir Ihn als heilig, gerecht und vollkommen anerkennen, als ewig lebend, liebend, weise, auf seine Schöpfung achtend.

Wie Jesaja siebenundfünfzig Ihn nennt: der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist.

Mit Gottes Lobpreis zu beginnen, hilft, unsere Bitten in Perspektive zu sehen.

Es erinnert uns, wer zuhört, damit wir respektvoll und demütig bleiben.

Es erinnert uns daran, dass Er die Macht hat, auf unsere Gebete zu antworten.

Es erinnert uns auch daran, dass Er weiser ist als wir und wir Ihm vertrauen können.

Zu wissen, dass Er weiß, was richtig ist, um mit unseren Bitten umzugehen. Dass Er weiß, wann er sie mit einem Ja oder sogar mit einem Nein beantworten soll.

Mit Lobpreis zu beginnen, Gottes Namen zu heiligen, hilft uns, die richtige Perspektive und Denkweise für das Gespräch mit dem allmächtigen Herrscher des Himmels und der Erde zu haben.

Was lehrte uns Jesus als Nächstes? Hören wir ihm weiter zu. Der nächste Teil seines Mustergebets geht in Matthäus Sechs und Vers Zehn weiter.

Nachdem er Gott gepriesen hat, sagte er:

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Er lehrte uns, Gottes Reich und Willen zu suchen.

In diesem Vers gab Jesus in seinem Mustergebet dieselbe Ermahnung, die er uns später in Vers dreiunddreißig desselben Kapitels gab.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Und bevor er Gott in seinem Gebet   um etwas Persönliches bat, machte er genau das, er drückte seinen Wunsch nach Gottes Reich aus.

Angesichts all der Tragödien, des Herzschmerzes und des Aufruhrs um uns heute, sollte unser Herz danach streben, dass Gottes Reich so bald wie möglich kommt.

Doch das Reich Gottes zu suchen ist mehr, als nur ein Paradies auf Erden zu suchen.

Es ist das Verlangen nach Gottes Willen in allen Dingen, über alles andere hinaus.

Deshalb der Rest dieses Verses: "Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden". Jesus sagte uns, das  wir früh im Gebet,

Gott versichern sollen, dass wir seinen Willen mehr suchen als unseren.

Wir wollen, dass sein Reich herrscht, nicht die Welt um uns herum. Und wir wollen, dass sein Wille in dieser Welt befolgt und vollzogen wird, nicht unser eigener.

Dieses Gebetselement kann das Beten für die Verkündigung des Evangeliums des Reiches Gottes beinhalten, wie für dieses Programm und seinen Erfolg,

und das Beten um Demut, Kraft und Mut, um das in unserem Leben zu tun, was das Reich für die Welt bewirken wird.

Priorisieren wir Gottes Willen, Wünsche und Pläne über unsere eigenen.

Jesus selbst hat diese Haltung im Garten Gethsemane vor seiner Kreuzigung vollkommen vorgelebt, als er sagte:

doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! 

Gott am Anfang unseres Gebets zu zeigen, dass sein Reich für uns wichtiger ist als das, was die Welt bietet, und sein Wille wichtiger, als unser eigener Wille, hilft unserer Denkweise enorm, damit wir unsere persönlichen Bitten in einer Atmosphäre kundtun können, die ihm sagt, dass wir ihm vertrauen, die Entscheidungen in unserem Leben und in der Welt zu treffen.

In seinem Mustergebet fuhr er in Vers elf fort: Unser tägliches Brot gib uns heute.

Hier lehrte Jesus uns, auf Gott für die täglichen Bedürfnisse zu vertrauen.

Beachten Sie, fast die Hälfte des bisherigen Mustergebets konzentrierte sich auf Gott, seine Größe und Güte, sein Reich, und die Wichtigkeit seines Willens über unserem eigenen.

Dies liefert den Kontext für diese Bitte, eine Reflexion darüber, dass wir ihn brauchen, um unsere täglichen Bedürfnisse zu decken.

Es geht nicht nur um Brot. Bedürfnisse variieren: Gesundheit, Finanzen, Arbeit, Familie, wir haben viele Bedürfnisse.

Und „unser“ ist Plural. Auch unsere Lieben haben Bedürfnisse.

Doch als Grundnahrungsmittel hilft die Verwendung von Brot im Mustergebet, alles zu symbolisieren, was wir physisch brauchen.

Es gibt viel Bemerkenswertes in diesem Element des Gebets.  Es zeigt Gott, dass wir tägliche Bedürfnisse nicht für selbstverständlich halten.

Wir schauen zu ihm, dass er sie bereitstellt, wissend, dass nur er die verlässliche Macht dazu hat. Außerdem liegt Demut in der Bitte.

Man strebt nicht nach einem Leben in Luxus, Muße und Verschwendung. Stattdessen ist es eine Bitte um die Dinge, die wir wirklich brauchen, um uns zu erhalten.

Und es ist eine tägliche Bitte, in Anerkennung dessen, dass wir morgen wieder vor ihn treten werden, um nach den Bedürfnissen dieses Tages zu fragen.

Nicht, dass wir nicht auch größere Hoffnungen und Träume vor Gott bringen könnten, und jeder gute Vater möchte die Wünsche seines Kindes hören.

Doch das Mustergebet lehrt uns, dass wir im Kern solcher Dinge zufrieden sein sollten, dass Gott unsere Bedürfnisse erfüllt, anstatt von unseren Wünschen besessen zu sein.

Unser früherer Fokus auf Gottes Gnade und Güte hilft uns, zu vertrauen, dass er unsere Bitten hört und sie ernst nimmt, wenn wir sie vorbringen.

Und in Verheißungen, wie in Matthäus sechs, Vers dreiunddreißig, können wir vertrauen, wenn wir sein Reich aufrichtig im Gebet voranstellen, wie Jesus uns lehrte, dann können wir vertrauen, dass uns alle nötigen Dinge gegeben werden.

Unsere Bedürfnisse sind vielschichtiger als nur physisch, wie wir sehen werden. Weiter in Vers zwölf. Nach der Bitte um das tägliche Brot geht das Gebet weiter.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

In der Tat dürfen wir unseren Stand vor Gott niemals als selbstverständlich betrachten.

Jesus lehrte uns, Gott um Vergebung unserer Sünden zu bitten. Und wir brauchen das.

Römer drei, Vers dreiundzwanzig lehrt, dass alle gesündigt haben und Gottes Herrlichkeit verfehlen.

Und erster Johannes eins, acht sagt, dass Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, wir uns selbst betrügen , und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir getauft sind und die Handauflegung eines Dieners Jesu Christi erhielten, wäscht das Blut Christi, des Lammes Gottes, unsere Sünden ab, wenn wir Gott reuevoll suchen und uns von diesen Sünden abwenden wollen.

Wenn Sie verstehen wollen, was wahre Umkehr zu Gott bedeutet, kann einer unserer Repräsentanten Sie kontaktieren.

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Dieser Teil des Mustergebets mahnt uns, Gottes Vergebung nicht als selbstverständlich zu sehen, und ist eine Bitte um weitere Reinigung durch das Opfer Christi.

Beachten Sie auch, dass Jesus unsere Vergebung an unsere Bereitschaft koppelt, anderen zu vergeben. Viele übersehen diesen Punkt zu ihrem geistlichen Schaden.

Christus erklärte etwas später in Matthäus Kapitel sechs: Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Jesus machte deutlich, dass wir, wenn wir Vergebung für unsere Sünden und Fehler wirklich wollen, auch denen vergeben müssen, die uns Unrecht getan haben.

Wenn uns das schwerfällt, was es oft ist, ist die Bitte an Gott, uns beim Vergeben zu helfen, eine gute Ergänzung zum Gebet.

Er ist schließlich der Experte für Vergebung.

Als Nächstes lehrte uns Jesus im Mustergebet einen weiteren Bereich, wo wir Gottes Hilfe suchen sollen. Weiter in Matthäus sechs, Vers zwölf:

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Nun sehen Sie, Jesus lehrte uns hier nicht nur, um Gottes Schutz vor den gefährlichen Dingen dieser Welt zu bitten, obwohl solche Bitten tägliche physische Bedürfnisse sind, die zum früheren Teil des Gebets über das tägliche Brot passen.

Stattdessen lehrte uns Jesus hier, Gott um geistlichen Schutz zu bitten, direkt zu Gott zu gehen und Ihn zu bitten, uns zu helfen, Versuchungen zu vermeiden, die uns in die Sünde führen können, und die uns in unserem Alltag von Ihm wegziehen, statt uns ihm näher zu bringen.

Das heißt nicht, dass Gott versagt, wenn Prüfungen kommen.

Zahlreiche Stellen in der Bibel heben die wichtige Rolle hervor, die Prüfungen in unserem geistlichen Wachstum spielen, unseren Glauben zu testen und uns zu helfen, geduldiger zu werden.

Aber wie jedes Kind seinen Vater bitten würde, es vor Fallstricken zu schützen, sollten wir Gott direkt bitten, uns geistlich davor zu bewahren, in die Schlingen der Versuchung zu geraten.

Beachten Sie die Ermahnung des Apostels Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther in Kapitel zehn, Verse zwölf und dreizehn.

Darum, wer meint, er stehe, soll zusehen, dass er nicht falle. Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. 

Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.

Paulus ermahnte die Korinther, ihre geistliche Sicherheit nicht zu ignorieren, sondern Gottes Hilfe bei Versuchungen zu erbitten.

Und über den Bösen sprach der Apostel Petrus zu seinen Lesern in erster Petrus fünf, Vers acht:

Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Diese geistlichen Gefahren sind sogar wichtiger als die physischen Gefahren, die diese Welt uns bereithält.

Und Jesus lehrte uns, sie in unseren Gebeten nicht zu übersehen, sondern aktiv Gott um geistlichen Schutz vor diesen Gefahren zu bitten.

Und nun kommen wir zu Seinem Schluss des Gebets, und es mag Ihnen etwas bekannt vorkommen.

Nachdem wir im Mustergebet um geistlichen Schutz gebeten haben, lesen wir seinen letzten Bestandteil in Matthäus Kapitel sechs, Vers dreizehn.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Erinnern Sie sich, wie Jesus uns im frühesten Teil des Mustergebets auf Gott, nicht auf uns selbst fokussierte, und auf Gottes Reich, nicht auf die Welt um uns herum.

Und hier am Ende lehrte er uns, das Gebet wie am Anfang zu beenden: durch das Preisen von Gottes Größe.

Solche Worte geben eine wichtige Perspektive. Wenn wir beten, sollen wir unseren Geist auf höhere Dinge richten.

Auch bei alltäglichen, physischen Bitten streben wir danach, dies mit einer höheren Perspektive zu tun.

Und wir beenden unser Gebet mit diesem erneuten  Fokus auf Gott, Seine Größe und Sein Reich.

Es hilft, uns daran zu erinnern, dass diese höhere Perspektive nicht nur gilt, wenn wir beten.

Es ist die Sichtweise, die wir von Ihm übernehmen und unser Leben lang tragen, wie unser Erlöser vor zweitausend Jahren.

Und wenn wir Gott im Gebet und im Leben richtig wertschätzen, rücken auch alle anderen Dinge in die richtige Perspektive.

Nichts ist wichtiger als der Aufbau einer Beziehung zu Gott. Und Jesus Christus wusste das.

Und er sorgte dafür, dass dieses Mustergebet für immer aufgezeichnet wurde, nicht nur um seine Anhänger im ersten Jahrhundert zu lehren und zu leiten,

sondern auch, um seine Anhänger im einundzwanzigsten Jahrhundert zu lehren und zu führen.

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