Unsere moderne Welt hat eine seltsame Sichtweise auf Kinder.
Die meiste Zeit galten sie als Segen.
Die Geburt von Kindern war stets von großer Freude begleitet; sie sicherten den Eltern die Versorgung im Alter.
Viele Kinder waren ein Zeichen einer gesunden und wachsenden Bevölkerung.
Sie versprachen Arbeitskraft und die Schaffung von Wohlstand.
Kurz gesagt, Kinder waren ein Segen.
Doch in den letzten paar Jahrzehnten hat sich etwas gewandelt. Eine andere Sichtweise hat vor allem im Westen die Oberhand gewonnen.
Unerwünschte Schwangerschaften werden heute oft als Hindernis für ein glückliches Leben angesehen.
Gerade für jene, die außerhalb der Ehe verkehren, kann eine Schwangerschaft bloß als Komplikation und nicht als Freude empfunden werden.
Doch selbst bei jenen, die sich Kinder wünschen und ihre Kinder lieben, kann das, was als eine Abfolge von Liebkosungen, Lächeln und Zärtlichkeiten beginnt, eines Tages, auf irgendeine Weise zu einer Kette von erdrückenden Lasten werden.
Kinder großzuziehen ist eine Herausforderung. Kinder können einen frustrieren und enttäuschen.
Selbst bei besten Vorsätzen fragen sich manche Eltern: Wo habe ich einen Fehler gemacht? Woher rührt dieser ganze Konflikt? Wie konnte dieser Segen zu einem Fluch werden?
Dies sind wichtige Fragen, die es wert sind, verfolgt zu werden. Wie kann die Ankunft von Kindern von einem der größten Lebenssegen zu einem Fluch mutieren?
Oder zumindest das, was sich wie ein Fluch anfühlt. Über Jahrtausende hinweg bedeutete Kinderreichtum die Hoffnung auf Wohlstand und Sicherheit.
Heute ist etwas anders. Etwas hat sich verändert.
In unserer wohlhabenden Welt sind Kinder oft lästig.
Sie behindern persönliche Ambitionen. Manchmal werden sie als Hemmnis für den Wunsch nach sexueller Freiheit ohne die Bürden des Familienlebens betrachtet.
Abtreibung ist der ultimative Ausdruck dieser Ansicht. In vielen Ländern der Welt wird Abtreibung gesetzlich erlaubt.
Abtreibung ist Mord, egal was die Regierung sagt.
Gesetze, die Abtreibung erlauben, sind ein Zeichen der Zeit.
Psalm vierundneunzig, Vers zwanzig, besagt:
Kann sich mit dir verbünden der Richterstuhl des Verderbens, der Unheil schafft gegen das Gesetz?
Sie rotten sich zusammen wider den Gerechten und verurteilen unschuldiges Blut.
Wie passend dieser Vers für unsere heutige Zeit ist. In den Vereinigten Staaten erlauben siebenunddreißig Staaten Abtreibung per Gesetz. Das ist tatsächlich restriktiver als noch vor ein paar Jahren.
Zweitausendzweiundzwanzig hob der Supreme Court die Entscheidung Roe gegen Wade von neunzehnhundertdreiundsiebzig auf.
Dennoch wurden seit neunzehnhundertdreiundsiebzig ungefähr dreiundsechzig Millionen Babys in den Vereinigten Staaten getötet.
In den letzten Jahrzehnten schätzt man, dass zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent der jüngsten Generation durch Abtreibung verloren gingen.
Das wäre ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Weltweit gibt es schockierende Abtreibungsraten. Der Webseite globalcitizensolutions.com zufolge haben fast neunzig Prozent der Länder Gesetze, welche Abtreibung gestatten. Das ergibt etwa dreiundsiebzig Millionen Abtreibungen jährlich. Kinder, die nie rennen, spielen, die Sonne sehen oder atmen durften. Das ist mehr als die Gesamtbevölkerung von Frankreich oder Großbritannien.
Wirklich, unsere fortschrittliche, aufgeklärte Welt befindet sich im Krieg mit den Kindern.
Wenn Sie abgetrieben haben, können Sie Vergebung finden, wie bei anderen Fehlern auch,
Wenn wir Reue zeigen und dies im Gebet zu unserem himmlischen Vater ausdrücken, wird er uns vergeben.
Aber wir müssen darum bitten. Und wir müssen von Herzen bitten und aufrichtig sein.
Kinder sind unsere Zukunft.
Wir können dies nicht nur moralisch, sondern auch ökonomisch betrachten.
Der nationale Wohlstand eines Landes hängt von einer gesunden Geburtenrate ab.
Der Evangelist Stuart Wachowicz ist unser Kollege bei Tomorrow's World Kanada.
Zweitausendzweiundzwanzig nahm er ein Programm mit dem Titel „Weniger Babys, Bevölkerung im Niedergang“ auf.
Sie finden sie auf tomorrowsworld.org.
Er zitierte einen Artikel von Joe Chidley von zweitausendneunzehn und sagte:
Chidley weist darauf hin, dass das Wachstum im Westen in den sechziger Jahren bei über fünf Prozent lag.
In den Siebzigern lag es bei vier Prozent.
Bis zweitausendneunzehn erreichen Nationen knapp zwei Prozent oder weniger. Warum?
Der Rückgang des Nachfragewachstums fiel mit einem starken Anstieg des Anteils älterer Menschen in den Industrieländern zusammen.
Seit den Sechzigern hat er sich verdoppelt.
Dies fiel ebenfalls mit einem Rückgang der Fruchtbarkeitsraten zusammen, von einem OECD-Durchschnitt von drei Komma zwei Kindern pro Frau im Jahre neunzehnhunderteinundsechzig auf eins Komma sieben Kinder pro Frau, zweitausendsiebzehn.
Die OECD ist eine Organisation, die achtunddreißig der offeneren, demokratischeren und freien Marktnationen der Welt umfasst.
Herr Wachowicz erklärt dann, dass dieser wirtschaftliche Abschwung angesichts des Rückgangs der Geburtenrate in den letzten Jahrzehnten nicht überraschend sei.
Viele Demografen und Ökonomen haben dies als Folge eines großen kulturellen Wandels in den westlichen Nationen vorausgesagt.
Damit sich eine Bevölkerung selbst ersetzen kann, muss die durchschnittliche Geburtenrate bei mindestens zwei Komma eins Babys pro Frau liegen.
In vielen Ländern ist das nicht mehr so.
Sind Kinder also ein Segen oder ein Fluch?
Abgesehen von den moralischen Konsequenzen der Abtreibung ist die Tötung zukünftiger Kinder für eine Nation katastrophal.
Langfristig zerstört sie genau den wirtschaftlichen Wohlstand, den die Menschen zu erhalten versuchen.
Aber was sagt Gott?
Gott wollte von Anfang an, dass Ehen und Familien ein Segen und Teil seines Plans sind.
In erster Mose eins, Vers siebenundzwanzig, lesen wir, wie Gott mit Adam und Eva wirkte.
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.
Gott wollte viele Menschen auf der Erde.
Es war sein Wunsch, dass sie die Welt mit einer lebendigen, funktionierenden und produktiven Gesellschaft füllen würden.
Als er von seinen verheißenen Segnungen für Abraham sprach, sagte er ihm in erster Mose 17, Vers sechs:
Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen.
Gottes Segen für Abraham bedeutete, dass er viele Nachkommen haben würde, die sich zu mächtigen Stämmen ausdehnen und Nationen werden sollten.
Salomo sagte dasselbe in Psalm einhundertsiebenundzwanzig, Vers drei.
Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn,und Leibesfrucht ist ein Geschenk.Wie Pfeile in der Hand eines Starken,so sind die Söhne der Jugendzeit.
Wohl dem, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat!
Ja, glücklich ist, wer mit Kindern gesegnet ist.
Noch heute sehen wir, dass Kinder und Enkelkinder denjenigen in ihren späten Jahren Sicherheit und Trost spenden können.
Viele Ältere sind auf die Unterstützung der Großfamilie angewiesen.
Sie sind gesegnet wegen ihrer Kinder.
Gott hatte das Familienleben nie als einen Fluch vorgesehen, sondern als ein Mittel, um lebenslang positive Ergebnisse zu erzielen.
Was sagt es über unsere heutige Gesellschaft aus, wenn der gefährlichste Ort für ein Kind möglicherweise der Mutterleib der eigenen Mutter ist?
Doch selbst für Eltern, die sich Kinder wünschen, was tun Sie, wenn die Pflege dieses kleinen Glücks zur täglichen Mühle wird? Es kann überwältigend sein.
Wenn Kinder älter werden, werden die Herausforderungen komplizierter.
Die Navigation durch Entscheidungen über Kleidung, Musik, Freunde, Spiele und die unvermeidlichen Kämpfe um die Bildschirmzeit. Es kann entmutigend sein, besonders bei Konflikten.
Der idyllische Augenblick, als dieses wertvolle Leben begann, kann zu einer vagen und entfernten Erinnerung verblassen.
Aber keine Sorge, bewahren Sie das Gesamtbild. Sie können die unvermeidlichen Tiefpunkte meistern, die alle Eltern erleben.
Kinder sind kostbar, aber warum? Das ist eine wichtige Frage.
Sie sind kostbar, weil sie nach Gottes Bild geschaffen sind.
Das steht in erster Mose Kapitel fünf, Vers eins.
Dies ist das Buch von Ahdams Geschlecht.
Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes
und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch« zur Zeit, da sie geschaffen wurden.
Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set;
Set wurde nach dem Bild seiner Eltern geschaffen.
Viele Menschen, auch Christen, überlesen das und verpassen den wichtigen Punkt.
Set, der Sohn Adams und Evas sah seinen Eltern ähnlich. Er hatte Augen, Ohren, Kopf, Hände und Füße.
Dieselbe Beschreibung wird für Adam und Eva verwendet, die nach Gottes Bild geschaffen wurden. Anders ausgedrückt, wir ähneln Gott.
Und wir alle, auch unsere Kinder, haben das Potenzial, für immer als seine Söhne und Töchter in seine buchstäbliche Familie hineingeboren zu werden.
Und deshalb sind unsere Kinder so kostbar. Sie sind nach dem Bild Gottes gemacht.
Gott möchte, dass wir unsere Kinder sehr wertschätzen. Jesus fer anschaulichte dies, als er auf dieser Erde war. Beachten Sie Lukas Kapitel achtzehn und Vers fünfzehn.
Sie brachten auch kleine Kinder zu ihm, dass er sie anrühren sollte.
Als das aber die Jünger sahen, fuhren sie sie an.
Die Jünger dachten, die Kinder seien im Weg, ein Hindernis. Jesus hatte Wichtigeres zu tun.
Und doch sagte Jesus: Nein, lasst sie zu mir kommen. Er hatte eine andere Einstellung.
Weiter in Lukas achtzehn, Vers sechzehn.
Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.
Jesus nahm sie in die Arme. Er hielt sie und segnete sie. Er wollte, dass seine Jünger Kinderliebe verstanden.
Sind unsere Kinder perfekt? Nein, ganz und gar nicht, aber das ist in Ordnung, denn sie müssen von uns angeleitet werden.
Und wir lernen durch diesen Prozess auch eine ganze Menge.
Kindererziehung ist nichts für schwache Nerven. Es kann entmutigend sein. Sie werden Sie frustrieren, ärgern und aufregen.
Sie werden Ihre Geduld bis zum Äußersten prüfen. Sie bringen Sie vielleicht sogar zum Denken: Was soll das?
Wenn Ihnen das jemals passiert, geben Sie nicht auf. Sie können es schaffen, aber Sie brauchen Gottes Hilfe.
Und Sie brauchen die Hilfe in diesem Buch, der Bibel.
Sehen Sie, was Paulus in Epheser sechs, Vers eins, sagte.
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. »Ehre deinen Vater und deine Mutter«, das ist das erste Gebot, das eine Verheißung hat: »auf dass dir’s wohlgehe und du lange lebest auf Erden«. Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn.
Das ist ein guter Rat für Väter. Wann sind Sie versucht, Ihr Kind zum Zorn zu reizen? Nun, wenn Sie am Ende mit Ihrem Latein sind, wenn Sie frustriert, müde oder ausgelaugt sind.
Und doch müssen Sie gerade dann Ihre Emotionen unter Kontrolle haben. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren.
Sie müssen sich daran erinnern, dass Sie dieses Kind nicht nur ernähren, kleiden und versorgen. Sie erziehen ein zukünftiges potenzielles Mitglied von Gottes Familie.
Und Mütter? Beachten Sie Sprüche einunddreißig, Vers sechsundzwanzig.
Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung.
Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben.
Wenn Sie am Limit sind, wenn Sie nicht mehr weiterkönnen, nichts mehr ertragen, heißt es, vergessen Sie das Gesetz der Güte nicht.
Gott kann Ihnen Hilfe, Kraft und Weisheit geben. Beachten Sie Sprüche neunundzwanzig, fünfzehn.
ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande. Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Freude machen und deine Seele erquicken.
Ihre Kinder brauchen Sie, aber nicht nur wegen ihrer physischen Bedürfnisse.
Sie brauchen Ihre Liebe, Ihre Unterweisung und auch Ihre sanfte Zurechtweisung.
Wenn Sie sie in Liebe korrigieren, werden Sie gesegnet. Am Ende werden sie Ihrer Seele Freude sein und Ihnen Ruhe geben.
Das klingt gut.
Gott ist stark in die Erziehung unserer Kinder investiert und will dabei sein. Aber es gibt noch ein Element zu beachten.
Und das ist die Gesamtperspektive, da wir in der Endzeit leben, kurz vor der Rückkehr Christi.
Es braucht nicht viel geistliche Einsicht, um zu erkennen, dass wir in den letzten Tagen leben.
Dies ist eine Zeit zunehmenden Hasses, der Gewalt und der Gegnerschaft gegen die Werte der Bibel.
Wenn das passiert, sollte uns ein Rückgang der Moral und des Verhaltens nicht überraschen.
Und wenn das in der Gesellschaft im Allgemeinen geschieht, wie könnte das Kinder ausschließen?
Sehen Sie, was Paulus an Timotheus in Zweiter Timotheus drei, Vers eins schrieb.
Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam.
Sind wir überrascht, wenn wir mehr Wut und Rebellion bei jungen Leuten sehen?
Wenn eine generelle Widerstandshaltung gegen Gott und seine Wege herrscht, warum sollte diese Haltung nicht auch bei der Jugend vorhanden sein?
Zweiter Timotheus, drei, Vers zwei.
undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie.
Ich wende mich dieser Stelle immer öfter zu, wenn ich über unsere heutige Zeit nachdenke.
Diese Passage scheint unsere Zeit so treffend zu beschreiben, und das wird mit jedem Tag deutlicher.
Aber ein Hinweis zur Vorsicht: Verurteilen Sie nicht pauschal alle jungen Menschen als Problem. Es ist allzu einfach, die aktuelle jüngere Generation zu richten und zu verdammen, aber wer hat sie gelehrt? Wer hat die Welt geschaffen, in die sie hineingeboren wurden?
Führen sie in Wahrheit nicht einfach die säkularen, gottfeindlichen Werte, die sie geerbt haben, nur einen Schritt weiter?
Tatsächlich gibt es heute viele junge Menschen, die sich gegen den allgemeinen Trend stellen und versuchen, das Richtige zu tun.
Wenn Sie älter sind, ist es nicht hilfreich, die jüngeren Generationen pauschal zu verurteilen.
Versuchen Sie stattdessen, die jungen Menschen in Ihrem Leben zu erreichen und eine Verbindung aufzubauen.
Aber seien Sie vorsichtig mit ungebetenen Ratschlägen.
Gelegentlich rufen uns Großeltern an, die bei uns Literatur für ihre Kinder oder Enkel bestellen. Wenn sie es wünschen, ist das in Ordnung.
Aber wenn sie noch nicht bereit dafür sind, werden unerwünschte Ratschläge normalerweise nicht gut aufgenommen.
Und was die Enkelkinder betrifft, so müssen Sie in den meisten Fällen verstehen, dass sie nicht mehr Ihre direkte Verantwortung sind.
Sagen Sie deren Eltern nicht, wie sie sie erziehen sollen, es sei denn, sie bitten um Hilfe.
Seien Sie stattdessen einfach das bestmögliche Vorbild.
Für sie zu beten und Liebe und Respekt zu zeigen, bewirkt mehr als alle Vorträge zusammen.
Seien Sie bei Ihren Werten unnachgiebig, auch bei angespannten Beziehungen, aber brennen Sie keine Brücken nieder.
Tun Sie alles, was Sie können, um eine Verbindung aufrechtzuerhalten.
Paulus schrieb in Römer zwölf, Vers achtzehn: „Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“
Die Brücke, die Sie nicht niederbrennen, könnte später der Weg sein, um wieder Kontakt aufzunehmen.
Wenn eine Gesellschaft in eine Trotzhaltung gegenüber dem Gott des Himmels abgleitet, geschieht dies nicht isoliert.
Es beeinflusst alles, auch Familienbeziehungen und das Miteinander von Eltern und Kindern, und allgemeine Feindseligkeit gegenüber Autoritäten.
Schauen Sie, was Jesaja in Kapitel drei, Vers vier schrieb:
Er schrieb dies insbesondere über den Untergang des alten Juda und Jerusalems, aber dasselbe gilt für jede Gesellschaft, die ins Chaos abgleitet.
Beachten Sie Jesaja drei und Vers vier.
Und ich will ihnen Knaben zu Fürsten geben, und Mutwillige sollen über sie herrschen. Und im Volk wird einer den andern bedrängen, ein jeder seinen Nächsten.
Der Junge geht los auf den Alten und der Verachtete auf den Geehrten.
Weiter in Vers Zwölf.
Kinder sind Gebieter meines Volks, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Weg, den du gehen sollst!
Und da stehen wir heute.
Wir sind an einem Punkt, wo es sich fast anfühlt, als wären Kinder, zumindest viele Kinder, nicht alle, aber viele, unsere Unterdrücker.
Weil wir sie als verkommene und korrupte Gesellschaft so geschaffen haben.
Wenn Sie aber etwas anderes wollen,
wenn Sie Gott ehren und Ihm gefallen wollen, auch bei der Kindererziehung, verzagen Sie nicht.
Denn selbst im Kontext von Jesajas Beschreibung eines völligen gesellschaftlichen Zusammenbruchs, beachten Sie, was er in Jesaja drei Vers zehn sagte:
Wohl den Gerechten, sie haben es gut! Denn sie werden die Frucht ihrer Werke genießen.
Wohl den Gerechten, sie haben es gut! Wollen Sie Gott folgen, selbst inmitten einer verdrehten und bösen Generation?
Wenn Sie das tun, hilft Ihnen Gott, und er hilft Ihren Kindern.
Psalm einhundertachtundzwanzig, Vers eins, führt das Thema fort.
Wohl dem, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen geht! Du wirst dich nähren von deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast’s gut!
Die gleiche Formulierung,
Wenn Sie Ihr Herz Gott zuwenden und ihm folgen, in guten wie in schlechten Zeiten, wird es Ihnen gut gehen.
Psalm einhundertachtundzwanzig, Vers drei:
Deine Frau wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in deinem Hause, deine Kinder wie junge Ölbäume um deinen Tisch her.
Siehe, so wird gesegnet der Mann, der den Herrn fürchtet.
Ein wunderschönes Bild einer glücklichen und gesegneten Familie.
Und selbst in der heutigen verführten und dunkler werdenden Welt investieren viele immer noch in den Aufbau erfolgreicher Ehen und die gemeinsame Erziehung ihrer Kinder.
In dem Maße, wie sie das tun, sind sie gesegnet.
Ich bekam kürzlich einen Brief von einem Welt von Morgen-Abonnenten als Antwort auf meinen Artikel.
Er schrieb, dass die Prinzipien der Familie und Kindererziehung, die wir lehren, mit dem übereinstimmen, was er vor über fünfundvierzig Jahren von unserem Vorgänger, Herr Herbert W. Armstrong lernte.
Dieser Herr sprach voller Zuneigung von seiner Frau seit über zweiundsechzig Jahren, von seinem Sohn und seiner Tochter sowie seinen sechs Enkeln.
Er schickte mir sogar ein Foto von seinem Sohn und den vier Söhnen seines Sohnes und deren Frauen.
Er erwähnte Psalm einhundertachtundzwanzig, den wir gerade lasen, und den Vergleich von Kindern mit Ölbäumen.
Es gibt viele faszinierende Aspekte des Ölbaums, der in der Bibel verwendet wird, aber einer, auf den er mich aufmerksam machte, war, wie wertvoll Olivenöl in der Antike war.
Das wusste ich vor seinem Brief nicht, aber Olivenöl wurde früher aufgrund seines hohen Wertes tatsächlich als Zahlungsmittel eingesetzt.
Kein Wunder, dass der Psalmist unsere Kinder mit denselben Ölbäumen vergleicht.
Sehen Sie, Kinder sind keine Anhängsel. Sie sind nicht nur Gewebeklumpen, die man entfernt, wenn sie Unannehmlichkeiten bereiten.
Und sie sind nicht nur Ärgernisse, die man mit einem i-Phone oder einem Tablet besänftigt. Sie sind unschätzbar wertvoll, kostbar und unbezahlbar.
Sie sind künftige Mitglieder von Gottes ewiger Familie.
Und er hat uns das große Privileg gegeben, an dem Prozess ihrer Vorbereitung auf diese Bestimmung teilzunehmen.
Was für ein gesegneter Plan unseres liebenden Vaters für uns und die Kinder.
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