Grönland: Ein amerikanisches Gebiet?

Das war der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump.

Das sorgte natürlich für weltweite Schlagzeilen und sogar für einige lustige Videos in den sozialen Medien.

Denn die Aussicht, dass Amerika Grönland übernimmt, erschien einfach absurd.

Aber es gab auch ernste Debatten unter Europas Politikern.

Es führte sogar dazu, dass ein kleines Kontingent Militärpersonal nach Grönland geschickt wurde, unter Beteiligung von Deutschland, Schweden, Norwegen, Finnland, den Niederlanden, und Großbritannien.

Die Vereinigten Staaten unterhalten seit vielen Jahren eine kleine Basis in Grönland. Derzeit sind dort etwa einhundertfünfzig Soldaten stationiert.

Aber was Präsident Trump vorschlug, war nicht nur die Einrichtung einer Militärbasis, sondern die Erklärung Grönlands zum amerikanischen Territorium.

Die diplomatische Krise war nach wenigen Wochen vorbei.

Aber für einige war die Kontroverse ein weiteres Signal dafür, dass die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa zerbricht.

Und das ist kaum zu leugnen.

Was hält die Zukunft für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in Europa bereit?

Ist der jahrzehntelange Status quo beendet? Und wenn ja, warum?

Es gab gute Gründe für den Wunsch des US-Präsidenten nach Grönland.

Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit bietet dieses arktische Gebiet strategische Vorteile in jedem denkbaren Konfliktfall mit Russland oder China.

Grönland ist auch reich an wichtigen natürlichen Rohstoffen. Und tatsächlich sind die Annäherungsversuche der USA, Grönland zu besitzen, nicht neu.

Mindestens fünfmal in den letzten zweihundert Jahren hat die US-Regierung Interesse bekundet, die Kontrolle über Grönland zu erlangen.

Doch Trumps Ankündigung klang nicht nach einem Vorschlag, sondern nach einer Forderung.

Und wie erwartet, reagierten die Europäer schockiert und alarmiert.

Präsident Trump nahm schließlich seine ursprünglichen Aussagen zurück.

Aber die ganze Angelegenheit legte eine weitere Bruchstelle in der zunehmend brüchigen Beziehung zwischen Amerika und Europa offen.

Was geht jenseits der reißerischen Schlagzeilen und des politischen Gehabes wirklich in dieser transatlantischen Beziehung vor sich? Und wohin steuert sie?

Die USA und Europa waren über Jahrzehnte Verbündete.

Die meisten von uns, die in den USA oder Europa leben, kennen es nicht anders.

Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen an den Zweiten Weltkrieg, aber Sie wären die Ausnahme.

Andere sind vielleicht alt genug, um sich an die Nachkriegsjahre zu erinnern, oder haben Geschichten über den Krieg gehört.

Fakt ist, vor nicht allzu langer Zeit waren die USA, Frankreich, Großbritannien, und andere verbündete Länder in Europa in einen totalen Krieg mit Deutschland, Italien und den anderen Achsenmächten verwickelt.

Es dauerte sechs lange, blutige Jahre, bis er beendet war. Die Kosten waren immens.

Schätzungen zufolge starben sechzig bis achtzig Millionen Menschen, wenn man Militär- und Zivilopfer zusammenzählt.

Es war ein unvorstellbares Gemetzel und eine Vernichtung von Menschenleben.

Die finanziellen und materiellen Verluste waren verheerend. Die Landwirtschaft war gestört, die Transportsysteme lagen brach. Etwa dreißig Prozent der Häuser in Großbritannien waren zerstört.

Die Encyclopedia Britannica-Webseite schreibt:

Neunzehnhundertfünfundvierzig waren die Volkswirtschaften der kontinentalen westeuropäischen Nationen praktisch vollständig lahmgelegt. Aber nach den Kämpfen kam eine neue Dynamik auf.

Nach dem Sieg über Nazi-Deutschland und die Achsenmächte entstand eine neue Bedrohung: Sowjetrussland.

Und so entstand eine strategische Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Sie hieß Nordatlantikpakt – kurz NATO.

Der Nordatlantikvertrag wurde am vierten April neunzehnhundertneunundvierzig unterzeichnet, mit dem wichtigen Artikel Fünf zur kollektiven Verteidigung.

Artikel Fünf besagt: Ein Angriff auf ein NATO-Land ist ein Angriff auf alle.

Das NATO-Abkommen ist seit Jahrzehnten das Kernstück der transatlantischen Sicherheitspolitik.

Unter der Führung der Vereinigten Staaten hat die NATO seitdem einen schützenden Verteidigungsschirm über Europa aufrechterhalten.

Nach dem Fall der Sowjetunion neunzehnhunderteinundneunzig stellten viele die Notwendigkeit der NATO in Frage.

War sie noch nötig und relevant?

Es dauerte nicht lange, um das herauszufinden.

Bis 2014 schürte Russland wieder Angst in Europa, indem es auf der Krim einmarschierte und Separatisten im Osten der Ukraine unterstützte. Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben wurde wieder zur Priorität. Zweitausendfünfzehn drängte der US-Verteidigungsminister Ashton Carter bei einem NATO-Besuch Deutschland, mehr für die Verteidigung Europas auszugeben.

Aber nur zwei Jahre später, während seiner ersten Amtszeit, schockierte der US-Präsident Donald Trump die Europäer, indem er den Wert einer NATO-Mitgliedschaft generell in Frage stellte.

Ein Hauptgrund war finanziell: Hohe Truppenkontingente im Ausland sind teuer, wenn die USA wirtschaftliche Probleme haben.

Und dann löste der Präsident einen politischen Sturm aus, als er zunächst nicht zusagte, sich zu Artikel Fünf, dem Gründungsprinzip der NATO, zu bekennen.

Daraufhin erklärte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel:

Ich kann nur sagen, dass wir Europäer unser Schicksal wirklich selbst in die Hand nehmen müssen...

Die Zeiten, in denen wir uns auf andere verlassen können, sind vorbei...

Im Jahr zweitausendneunzehn, zwei Jahre später, bemerkte ein europäischer Beobachter, dass amerikanische Präsidenten normalerweise hart daran arbeiteten, die Beziehungen zu Europa zu stärken.

Aber Präsident Trump war anders. Mit ihm wurden diese Bindungen gelockert oder bewusst zerrissen.

Beachten Sie diesen Artikel vom dreizehnten Januar zweitausendneunzehn.

Bei jedem Europa-Besuch und jedem Tweet über NATO-Kosten oder EU-Zölle macht dieser Präsident deutlich, dass er Europa eher als Hindernis denn als Verbündeten betrachtet. Keiner seiner Vorgänger hätte die EU je als "Feind" bezeichnet, wie Trump es in einem Handelsinterview tat.

Das war zweitausendneunzehn.

Die feindselige Rhetorik hat in den letzten Jahren wieder zugenommen.

Politico berichtete am achtzehnten März zweitausendfünfundzwanzig, dass der designierte deutsche Kanzler Friedrich Merz auf eine alarmierende neue Realität reagierte, in der Präsident Donald Trumps Amerika nicht mehr verlässlich war, um Europa zu schützen – und ihm sogar schaden könnte.

Angesichts der Bedrohungen für unsere Freiheit und unseren Frieden auf unserem Kontinent muss das Mantra „was immer es braucht“ nun für Europas Verteidigung gelten.

Merz sagte Reportern früher in diesen Monat, als er einen historischen Kreditplan ankündigte, dass im nächsten Jahrzehnt eine Billion Euro neue Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur freigegeben werden könnten.

Der Artikel berichtete, dass Bundeskanzler Merz in einem Interview am sechzehnten März im Fernsehen gesagt hatte:

Das Treffen im Weißen Haus zwischen Selenskyj und Donald Trump zeigte wirklich das ganze Drama, in dem wir heute in Bezug auf die Sicherheitspolitik leben, und deshalb mussten wir schnell handeln,

Wir gehen jetzt einen unabhängigeren Weg von Amerika. Europas Zeit ist gekommen.

Mein Kollege Gerald Weston schrieb einen ganzen Artikel für die Zeitschrift Tomorrow's World im Juli-August zweitausendfünfundzwanzig mit demselben Titel: Europas Zeit ist gekommen.

Sie finden ihn auf unserer Website weltvonmorgen.org.

Die amerikanisch-europäische Beziehung verändert sich, und das schon seit Jahren.

Aber warum? Und wohin wird das führen?

Langjährige Zuschauer der Welt von Morgen wissen, dass man, um biblische Prophezeiungen zu verstehen, verstehen muss, dass viele in der Bibel erwähnte Nationen heute andere Namen haben.

Betrachten Sie die modernen britisch-stämmigen Nationen der Welt, einschließlich der Vereinigten Staaten.

Sie können sie zu den Patriarchen in der Bibel zurückverfolgen, wenn Sie wissen, wo Sie suchen müssen.

Der Patriarch Abraham lebte vor etwa viertausend Jahren. Sein Leben ist im Buch erster Mose aufgezeichnet.

Gott versprach Abrahams Nachkommen viele wunderbare Segnungen wegen seines Glaubens und seines Gehorsams.

In diesen Segnungen war auch die Verheißung großen materiellen Reichtums enthalten.

Dieser Abraham hatte einen Sohn, Isaak.

Dieselbe Segnung wurde an Isaaks Sohn Jakob weitergegeben.

Jakobs Name wurde von Gott in Israel geändert.

Viele nehmen an, dass die einzigen Nachkommen Israels die Juden sind, aber wenn man die Bibel betrachtet, stellt man fest, dass Juda, der Vorfahre der Juden, nur einer von 12 Söhnen Israels war.

Wie wir oft bei der Welt von Morgen erklären, sind alle Juden Israeliten, aber nicht alle Israeliten sind Juden. Das ist entscheidend zu verstehen.

Eine andere Art, darüber nachzudenken, ist: Alle Deutschen sind Europäer, aber nicht alle Europäer sind Deutsche. Warum ist das wichtig?

Betrachten Sie eine inspirierte Prophezeiung, die Jakob oder Israel vor seinem Tod sprach. Sie ist in erster Mose 49, Verse 1 und 2 aufgezeichnet.

Und Jakob rief seine Söhne und sprach: Versammelt euch, dass ich euch verkünde, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten.

Das ist bedeutsam, denn wenn die Bibel von den künftigen Zeiten spricht, bezieht sie sich hauptsächlich auf die Zeit kurz vor der Rückkehr des Messias.

Mit anderen Worten, Jakob oder Israel sagte voraus, was seinen Nachkommen in der Endzeit widerfahren würde.

Wenn wir verstehen, dass wir jetzt in dieser Endzeit leben, sprach er über unsere Welt von heute.

Israel prophezeite über die Juden in den Versen acht bis zwölf.

Aber dann sprach er in den Versen 22 bis 26 von seinem Sohn Josef. Beachten Sie in erster Mose 49, Vers 22:

Ein junger Fruchtbaum ist Josef, ein junger Fruchtbaum an einer Quelle, dessen Zweige emporsteigen über die Mauer.

Wer auch immer Josef ist, er wäre ein fruchtbares, expandierendes und sogar kolonisierendes Volk. Das ist es, was gemeint ist, wenn von Zweigen die Rede ist, die über die Mauer steigen.

Welche Nation oder welche Nationen sind also in den letzten zwei- oder dreihundert Jahren als kolonisierendes Volk bekannt gewesen?

Beachten Sie, was in erster Mose 49, Verse 23 und 24 steht: Und wiewohl ihn die Schützen erzürnen und gegen ihn kämpfen und ihm nachstellen, so bleibt doch sein Bogen fest und seine Arme und Hände stark durch den Mächtigen in Jakob. Von dort kommt der Hirte, der Fels Israels.

Welche Nation oder welche Nationen hatten in den letzten zwei- oder dreihundert Jahren Supermachtstatus?

Nach der Niederlage der spanischen Armada im Jahre 1588 stieg Großbritannien, vom Stamm Josefs, schließlich zur Bedeutung auf und beherrschte die Meere durch seine mächtige Marine.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Vereinigten Staaten, ein weiterer Nachkomme Josefs, diese Vormachtstellung und genießen seitdem beispiellose Macht.

Weiter prophezeite Jakob oder Israel in erster Mose 49, Verse 25 und 26.

Von deines Vaters Gott werde dir geholfen, und von dem Allmächtigen seist du gesegnet mit Segen oben vom Himmel herab, mit Segen von der Flut, die drunten liegt,  mit Segen der Brüste und des Mutterleibes. Die Segnungen deines Vaters waren stärker als die Segnungen der ewigen Berge, die köstlichen Güter der ewigen Hügel. Mögen sie kommen auf das Haupt Josefs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern!

Welche Nation oder welche Nationen wurden in dieser Endzeit wirtschaftlich, durch Bevölkerungswachstum und durch landwirtschaftliche und mineralische Reichtümer gesegnet?

Sicherlich können wir erkennen, dass die britisch-stämmigen Nationen wie keine anderen gesegnet wurden.

In seinem Buch „The Post-American World“, veröffentlicht im Jahre zweitausendacht, schrieb der Schriftsteller und CNN-Kommentator, Fareed Zakaria, dies:

Diese beiden Supermächte halfen, eine offene Weltwirtschaft zu schaffen und aufrechtzuerhalten, schützten Handelsrouten und Seewege und fungierten als Kreditgeber letzter Instanz, hielten die Reservewährung, investierten im Ausland und hielten ihre eigenen Märkte offen.

Sie verschoben auch die militärische Waage gegen die großen Aggressoren ihrer Zeit, von Napoleon bis zur Sowjetunion.

Trotz all seiner Machtmissbräuche waren die Vereinigten Staaten der Schöpfer und Aufrechterhalter der gegenwärtigen Ordnung des offenen Handels und der demokratischen Regierung - ein Auftrag, der für die meisten Menschen gut und nützlich war.

Das ist eine gute Zusammenfassung von Herrn Zakaria.

Im Großen und Ganzen waren die von den Briten geschaffenen und von den Amerikanern übernommenen Politiken und Strukturen ein Segen für die Welt.

Er erwähnt Seewege und Handelsrouten.

In biblischer Sprache spricht dies von einem Versprechen, das Gott Abraham und seinen Nachkommen gab, wie in erster Mose 22, Vers 17 aufgezeichnet.

Ich will dich segnen und deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen;

Betrachten Sie kurz die strategischen Seewege, die Großbritannien kontrollierte, und die Vereinigten Staaten in viel geringerem Maße.

Der Suezkanal,

der Panamakanal,

die Straße von Gibraltar,

die Straße von Malakka, der Hafen von Dover,

das Kap der Guten Hoffnung,

die Straße von Hormus.

Singapur und Hongkong,

um nur einige zu nennen.

Gott versprach, dass die Nachkommen Abrahams die Tore ihrer Feinde besitzen würden. Wie konnte das rein zufällig geschehen?

Die britischen Nachfolgestaaten stammen vom alten Stamm Josefs ab.

Josef war einer der Söhne Jakobs, oder Israels. Von den Nachkommen Josefs wurde prophezeit, dass sie große materielle und militärische Segnungen von Gott erhalten würden.

Aber sie wurden auch gewarnt, dass sie fallen würden, wenn sie dem Gott ungehorsam wären, der sie segnete. Und da kommt Europa ins Spiel, insbesondere Deutschland.

Können wir Deutschland in der antiken Geschichte identifizieren? Ja. Als die Assyrer.

Selbst weltliche Autoren haben die Parallelen zwischen den Deutschen und den Assyrern bemerkt.

Bereits neunzehnhundertfünfundneunzig schrieb Klaus Fischer, Professor für Geschichte und Philosophie am Allan Hancock College, über Deutschland unter dem Nazi-Regime.

Er sagte:

"Einfallsreiche Rituale wurden entwickelt, um die Individualität zu brechen: Marschkolonnen, Massenkundgebungen..."

Ein finsterer Schönheitsschimmer, den die Welt seit den alten Assyrern nicht sah...

Die meisten dieser grandiosen Pläne (wie die Kolonisierung Russlands, die Annexion der Krim, und so weiter) wurden wegen des Krieges verschoben, spiegeln aber die assyrische Natur der deutschen Politik gegenüber Eroberten wider.

Seit den Tagen der alten Assyrer war nichts Vergleichbares mehr zu sehen.

In seinem Buch von neunzehnhundertfünfundachtzig machte der Historiker Arthur Ferrill diese erschreckende Beobachtung nach Prüfung eines Berichts über assyrische Gräueltaten.

Dieses grausame Dokument ist fast so widerlich wie Fotos von NS-Konzentrationslagern und hat in der Geschichte kaum Parallelen.

Roscoe Lewis Ashley schrieb in seinem Buch von neunzehnhunderteinundzwanzig, "Early European Civilization", die Assyrer sind

"...besonders begierig auf Krieg, den sie mit Wildheit und Grausamkeit gegen ihre Feinde führten."

Er bemerkte auch, dass die Assyrer unterworfene Völker zu Zehntausenden deportierten. Klingt das bei Ihnen wie aus der heutigen Zeit?

Es ist nicht schwer, die Verbindung zu erkennen.

Andere Parallelen und Symbole wie das eiserne Kreuz und der Adler mit Sonnenscheibe verbinden die modernen Deutschen mit den alten Assyrern.

Diese und viele Parallelen werden in unsere Broschüre "Deutschland in der Prophezeiung" erwähnt.

Sie können darauf zugreifen, indem Sie online auf weltvonmorgen.org gehen.

Es sind nicht nur militärische Ähnlichkeiten, die das moderne Deutschland und das alte Assyrien verbinden.

Zahlreiche Historiker haben Migrationsmuster festgestellt, die von den alten Ländern Assyriens über den Nahen Osten und die Küsten des Schwarzen Meeres führen, direkt ins Herz Europas.

Der Lexikograph William Smith schrieb neunzehnhundertvier,

Die Deutschen sahen sich selbst als die ursprünglichen Bewohner dieses Landes an; aber zweifellos waren sie ein Zweig der großen indogermanischen Rasse, die mit den Kelten aus dem Kaukasus und den Ländern um das Schwarze und Kaspische Meer nach Europa einwanderten, in einer Zeit lange vor historischen Aufzeichnungen.

Das moderne Deutschland hat also Verbindungen zum alten Assyrien. Warum ist das wichtig?

Weil in alten Zeiten Israel und Assyrien erbitterte Feinde waren.

Tatsächlich fiel das nördliche Haus Israel im Jahr siebenhunderteinundzwanzig vor Christus durch die Assyrer.

Wegen ihrer Sünden wurde Israel der Zerstörung preisgegeben.

Assyrien war das Instrument dieser Zerstörung.

Jesaja sagte dies voraus, in Jesaja zehn, Verse fünf und sechs. "Wehe Assur, der Rute meines Zorns und dem Stecken meines Grimms! Ich sende ihn wider ein gottloses Volk und gebe ihm Befehl wider das Volk, dem ich zürne, dass er’s beraube und ausplündere und es zertrete wie Dreck auf der Gasse."

Das gottlose Volk, von dem Gott sprach, war die Nation Israel, welche von den grausamen Assyrern überrannt und unterworfen wurde.

Warum sollte uns das also heute kümmern?

Weil Prophezeiung oft dual ist, mit einer historischen Erfüllung, gefolgt von einer zukünftigen Erfüllung.

Mit anderen Worten, die britischen Nachfolgestaaten laufen Gefahr, von einer von Deutschland geführten Macht in Europa geschlagen zu werden.

Es ist eine alte Rivalität, die ein weiteres Mal ausgetragen wird.

Der Prophet Jesaja prophezeite, dass Israel zu seiner Zeit besiegt, zerstreut und dann aus Assyrien wieder gesammelt wird.

Das findet sich in Jesaja elf, Vers sechzehn.

Beachten Sie auch Jesaja 27, Verse zwölf und dreizehn. „Zu der Zeit wird der Herr Ähren ausklopfen vom Ufer des Stromes bis an den Bach Ägyptens, und ihr Israeliten werdet aufgesammelt werden, einer nach dem andern. Zu der Zeit wird man mit einer großen Posaune blasen, und es werden kommen die Verlorenen im Lande Assur und die Verstoßenen im Lande Ägypten und werden den Herrn anbeten auf dem heiligen Berg zu Jerusalem".

Dies wurde in der Vergangenheit nie erfüllt. Die Menschen Israels kehrten nach ihrer Gefangennahme nie aus Assyrien zurück.

Viele Juden kehrten schließlich aus ihrer babylonischen Gefangenschaft in das Gelobte Land zurück, aber nicht das nördliche Haus Israel. Dies liegt noch in der Zukunft.

Werden Deutschland und Europa also ihren eigenen Weg gehen, unabhängig von den Vereinigten Staaten? Die biblische Prophezeiung sagt ja.

Und die Teile, damit das geschieht, beginnen sich zusammenzufügen.

Auf der vierundzwanzigsten Berliner Sicherheitskonferenz im November zweitausendfünfundzwanzig machte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, diese interessante Aussage.

Ich freue mich auf den Tag, an dem Deutschland zu den Vereinigten Staaten kommt und sagt, wir sind bereit, die Position des Obersten Alliierten Befehlshabers zu übernehmen.

Ich denke, wir sind noch weit davon entfernt, aber ich freue mich auf diese Diskussionen.

Es ist vielleicht nicht so weit weg, wie er denkt.

Betrachten Sie dieses Zitat aus einer CBS 60-Minuten-Sendung vom vierzehnten Dezember zweitausendfünfundzwanzig.

Gezeichnet von der Nazi-Vergangenheit ihres Landes, praktizierten die Deutschen nach dem Kalten Krieg den Pazifismus.

Die Verteidigungsausgaben brachen so weit ein, dass einige Soldaten ihre eigene Ausrüstung kauften.

Aber Russlands umfassende Invasion der Ukraine, kombiniert mit dem anhaltenden Druck von Präsident Donald Trump, dass Europa mehr für seine eigene Verteidigung aufkommt, veränderte das Bild.

Heute rüstet Deutschland auf.

Die biblische Prophezeiung besagt, dass Europa stark genug wird, um sich nicht nur zu schützen und den Vereinigten Staaten Konkurrenz zu machen, sondern unter den richtigen Umständen, sie zu unterwerfen und zu erobern.

Wie ironisch.

Die Vereinigten Staaten drängen Deutschland zur Re-Militarisierung seiner Industrien, aber das Endergebnis wird der Aufstieg eines neuen Nazi-ähnlichen Regimes sein.

Nur: Dieses Mal werden die Alliierten nicht gewinnen. Amerika und Europa werden für eine Zeit lang zu erbitterten Feinden.

Das mag für Sie schockierend sein, aber es stammt direkt aus der biblischen Prophezeiung.

Aber sie werden keine Feinde bleiben. Der Prophet Jesaja gab auch diese erstaunliche Prophezeiung, wie unter Christi Leitung,

Israel und Assyrien zusammenarbeiten werden, um während des Millenniums wiederaufzubauen.

Beachten Sie Jesaja 19, Verse 24 und 25. "Zu der Zeit wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und Assyrien, ein Segen mitten auf Erden; denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!"

Unsere Welt wird bald auf den Kopf gestellt.

Und wir müssen bereit sein für diese kommenden Ereignisse, die die Menschheit überraschen werden.

Wir können auch ermutigt werden durch die Verheißungen einer Hoffnung und Zukunft unter Christi tausendjähriger Herrschaft, für die Menschen Assyriens und Israels, und für jeden aus jeder Nation auf Erden.

Es wird eine Zeit sein, in der Assyrien und Israel Verbündete sind und tausend Jahre lang zusammenarbeiten.

Möge dieser Tag bald kommen.

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Bis zum nächsten Mal.