Seit das Wort „Christ“ vor zweitausend Jahren zum ersten Mal verwendet wurde, hat es viele Bedeutungen angenommen.

Und während es sich so entwickelt hat, ist das Wort beinahe bedeutungslos geworden, bis zu dem Punkt, dass viele, die sich heute als Christen bezeichnen, von Jesus Christus, dem Gründer des wahren Christentums, nicht als solche anerkannt würden.

Was ist mit Ihnen und mir? Wenn Jesus auf uns blickt, erkennt er dann jemanden, der sich zu Seinem Namen bekennt, aber Ihm nicht wirklich wie ein Jünger nachfolgt?

Wenn Sie den Mut haben, sich diese Frage zu stellen, und die Integrität sowie Demut, sie zu beantworten, könnte das Ihr Leben grundlegend verändern.

Unsere heutige Frage ist, ob Jesus Sie als Christen erkennen würde oder ob er mich überhaupt erkennen würde?

Und bevor wir uns daran machen, diese Frage zu beantworten, sollte ich Sie warnen: Einige der Punkte, die wir heute besprechen werden, könnten viele von Ihnen sich unwohl fühlen lassen, vielleicht sogar wütend.

Beim ersten Hören fühlte ich mich unwohl und wütend.

Wahrheiten, die uns im Leben und in unserer Beziehung zu Gott voranbringen, tun das oft. 

Ich hoffe, Sie bleiben bis zum Ende hier und hören mir zu.

Es könnte etwas Mut von Ihnen erfordern, aber die eigene Antwort der Bibel auf diese Frage zu sehen, könnte das Wichtigste sein, was Sie jemals in Ihrem Leben getan haben.

Das Wort „Christ“ steht im Zentrum unserer heutigen Diskussion.

Es ist ein interessantes Wort, ein einfaches Wort, das offensichtlich erscheinen sollte, und doch ist es eine Quelle für so viel Verwirrung heute.

Die Bibel erwähnt das erste Mal, dass es in der Geschichte verwendet wurde, und zwar im elften Kapitel der Apostelgeschichte.

Das war früh genug in der Existenz der Kirche, dass der Apostel Paulus noch kein Apostel war und immer noch den Namen Saulus trug.

Barnabas aber ging nach Tarsus, Saulus zu suchen. Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia.

Und sie blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und lehrten viele.

In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.

Hier sehen wir, dass es in Antiochia Jünger von Jesus Christus gab, und sie waren so zahlreich, dass man sie Christen nannte.

Sie wurden als Jünger eines Christus bezeichnet.

Einige haben spekuliert, dass der Name Christ ursprünglich als Beleidigung gedacht war.

Aber ob es als Beleidigung gemeint war oder nicht, die frühen Anhänger Jesu scheinen es akzeptiert zu haben.

Im Kapitel vier von Petrus' erstem Brief nutzt der Apostel das Wort, um seine Glaubensgeschwister, die verfolgt wurden, zu ermutigen.

Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht. Er ehre aber Gott in einem solchen Fall. 

In den Briefen des Neuen Testaments bezeichnen sich die Jünger als Brüder und Schwestern, im Gegensatz zur Welt.

Das Wort „Christ“ half jedoch, sie als diejenigen zu identifizieren, die an die Lehren Jesu Christi glauben, ihm folgen und sie befolgen.

Das ist lange her, und seitdem hat sich vieles verändert.

Unter den zwei Milliarden Menschen auf der Erde, die sich Christen nennen, gibt es eine verwirrende Vielfalt an Lehren, Praktiken und Traditionen.

Es gibt unterschiedliche Ansichten über die Schöpfung, verschiedene Glaubensüberzeugungen über Prophezeiungen und das Leben nach dem Tod.

Es gibt verschiedene Ansichten darüber, wie Gott ist und was der Sinn des Lebens ist, sowie unterschiedliche Auffassungen darüber, wer Jesus Christus wirklich war.

Die Liste geht endlos weiter. Als Chefredakteur der Welt von Morgen habe ich erlebt, dass das Wort „Christ“ eine echte Herausforderung ist.

Es bedeutet so viele verschiedene Dinge, dass es verwirrend ist.

Wenn wir „christlich“ sagen, denken viele unserer Hunderttausende Abonnenten an verschiedene Dinge, so wie auch unsere Hunderttausende Zuschauer.

Kommen wir zu den Grundlagen und stellen die heutige Frage so.

Wenn ein wahrer Christ ein Jünger Jesu Christi ist, was bedeutet das dann? Woran erkennen wir, ob Jesus uns als seine Jünger anerkennen würde? Und wenn nicht, wie müssen wir uns ändern?

Wir werden fünf Kernpunkte über die echte Jüngerschaft von Jesus Christus behandeln, die die meisten nicht verstehen.

Der erste Punkt scheint klar, aber lassen Sie sich nicht täuschen.

Ein Jünger von Jesus glaubt an und folgt dem echten Jesus Christus.

Das könnte Sie denken lassen:  Na prima, das trifft zu. Ich glaube an Jesus.

Aber die Bibel würde dieser Schlussfolgerung widersprechen und Sie fragen: An welchen „Jesus“ glauben Sie?

Denn viele glauben an einen Jesus Christus, aber es ist nicht der wahre Jesus Christus.

Glauben Sie nicht einfach mir. Glauben Sie dem Apostel Paulus.

In seinem zweiten Brief an die Korinther, Kapitel elf, sprach Paulus über diese sehr reale Möglichkeit.

Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, 

so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Lauterkeit und Reinheit vor Christus.

Denn wenn einer zu euch kommt und einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen andern Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern!

Ja, ein anderer Jesus.

Jesus warnte seine Jünger, dass nach seiner Auferstehung viele in seinem Namen kämen und ihn als Christus verkündeten, aber sie wären falsche Lehrer, die viele verführen würden.

Und genau das geschah. Schon im ersten Jahrhundert warnten die biblischen Autoren ihre Leser, ernsthaft für den Glauben zu kämpfen, der ein- für allemal den Heiligen übergeben wurde.

Obwohl das Christentum die größte Religion ist, sagte Jesus, seine wahren Jünger wären eine kleine Herde.

Tatsächlich, nachdem jemand Jesus gefragt hatte, ob ihm viele oder wenige wirklich folgen würden, gab er eine Warnung, die wir alle ernst nehmen sollten.

Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht; denn viele, das sage ich euch, werden danach trachten, dass sie hineinkommen, und werden’s nicht können.

Sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf!, dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiß nicht, wo ihr her seid. 

Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unsern Straßen hast du gelehrt.

Und er wird zu euch sagen: Ich weiß nicht, wo ihr her seid. Weicht alle von mir, ihr Übeltäter!

Jesus warnte uns, nicht als selbstverständlich hinzunehmen, dass er weiß, wer wir sind.

Viele glauben, sie kennen Jesus Christus, aber der Jesus, dem sie folgen, ist ein anderer, wie Paulus sagte.

Wie wissen wir, dass wir dem echten Jesus folgen?

Die nächsten Punkte bringen uns Klarheit.

Zum Beispiel, ein Jünger Jesu bereut die Sünden.

Wissen sie, „So, wie ich bin“ gilt als eine der populärsten christlichen Kirchenlieder aller Zeiten, und es ist doch auch eine Lüge.

Einer der ersten Schritte, die man macht, um ein Jünger von Jesus Christus zu werden, ist, seine Sünden zu bereuen, sich von der Missachtung Gottes abzuwenden, und zu beginnen, Ihm zu gehorchen.

Wiederum, glauben Sie nicht mir, sondern Jesus.

Im ersten Kapitel des Markus-Evangeliums wird der Anfang seines irdischen Wirkens festgehalten.

Nachdem aber Johannes überantwortet worden war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reiche Gottes  und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: 

Tut Buße und glaubet an das Evangelium!

Um ein echter Jünger Jesu zu sein, ist Umkehr von der Sünde entscheidend.

Die Wichtigkeit der Buße wurde in der ersten Predigt der von Jesus gegründeten Kirche betont.

Das steht in der Apostelgeschichte, Kapitel zwei.

Dort sehen wir, dass die Menschen nach der Überzeugung ihrer Schuld am Tod des Messias durch Petrus Predigt  bewegt wurden, zu handeln.

Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Ich habe gehört, dass einige christliche Prediger sagen, Buße sei nur für Juden und nie für die Heiden erforderlich gewesen.

Nun, sagen wir einfach, dass diese Prediger eine fehlerhafte Bibel gekauft haben müssen, denn solche Behauptungen sind täuschender Unsinn.

Sehen wir uns Paulus' Aussage an König Agrippa in Apostelgeschichte, Kapitel sechsundzwanzig, Verse neunzehn und zwanzig an.

Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam, 

sondern verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem, dann im ganzen Land Judäa und unter den Heiden, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren und rechtschaffene Werke der Buße tun.

Tatsächlich erklärte Paulus in Athen den versammelten Griechen, dass Gott jetzt alle Menschen überall zur Umkehr auffordert.

Im Gegensatz zu dem alten Lied, das besagt, dass wir zu Christus kommen, wie wir sind, erfordert es, ein Nachfolger zu sein, dass wir unsere Sünden bereuen; eine Voraussetzung für jeden, der ein wahrer Nachfolger Christi sein möchte.

Aber was heißt es, von Sünde umzukehren? Die meisten Menschen begreifen nicht die grundlegendste Definition von Sünde, obwohl sie direkt in der Bibel steht.

Schauen wir uns das in Erster Johannes Kapitel drei und Vers vier an.

In der Lutherbibel steht:

Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.

Die Bedeutung ist in der Schlachter-Bibel noch deutlicher.

Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung. 

Das führt uns zum nächsten Punkt über das wahre Jüngertum von Jesus Christus. Ein wahrer Jünger hält sich an Gottes Gebote.

Einige so genannte christliche Lehrer behaupten hingegen, dass Gottes Gebote für Christen nicht verpflichtend sind.

Wenn Sie ein echter Nachfolger Jesu Christi sein möchten, ignorieren Sie sie und hören Sie auf Jesus.

In Matthäus Kapitel neunzehn lesen wir von einem reichen jungen Mann, der zu Jesus kam und ihn fragte, was er tun müsse, um ewiges Leben zu haben.

Jesu Antwort war einfach.

Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 

Als der junge Mann fragte, welche, nannte Jesus einige der zehn Gebote.

Viele tun so, als wäre das Halten der Gebote und Gehorsam nicht Teil des Christentums.

Sie sagen, man müsse nur glauben und picken sich hier und da Verse heraus, um ihre Ansichten zu untermauern.

Alle diese Argumente fallen auseinander, wenn man das Wort Gottes als Ganzes betrachtet.

Wie wichtig war Gehorsam für Jesus?

Lesen wir Matthäus sieben, Verse einundzwanzig bis dreiundzwanzig.

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 

Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?  Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Beachten Sie das. Wer Christi Namen bekennt und Wunder in Seinem Namen wirkt, aber Gesetzlosigkeit übt und Gottes Gesetz nicht befolgt, zu denen sagte Jesus Christus selbst, dass er sie nicht kennt.

Wenn Jesus Christus uns selbst nicht als seine wahren Nachfolger anerkennt, wie passt dann der Begriff „Christ“ zu uns?

Johannes, der letzte der zwölf Apostel, erkannte dies.

Schauen wir in den ersten Johannesbrief, den er gegen Ende des ersten Jahrhunderts schrieb.

Johannes wird häufig als der Apostel der Liebe bezeichnet, da er großen Wert auf die Liebe unter den Christen legt.

Aber er könnte ebenso gut der Apostel des Gesetzes genannt werden, weil er auch den Gehorsam gegenüber Gottes Geboten betonte. Aber glauben Sie mir nicht einfach.

Schauen wir uns erster Johannes, Kapitel zwei, Verse drei und vier an.

Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.

Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.

Meine Freunde, lesen Sie das in Ihrer Bibel nach, so oft Sie wollen, um es zu glauben.

Wenn wir glauben, Jesus zu kennen und ihm zu folgen, doch seine Gebote nicht halten, dann sagte der Apostel Johannes, der Apostel der Liebe, dass wir Lügner sind.

Und diejenigen, die sagen, wir müssten die Gebote nicht halten, um Christen zu sein, sind ebenfalls Lügner.

Sie lügen vielleicht aus Unkenntnis, aber sie lügen dennoch.

Diese Lüge stammt aus den Lehren und Traditionen von Menschen, die die Wahrheit Gottes seit fast zwei Jahrtausenden verfälscht haben.

Dieses Verständnis bringt uns zu unserem nächsten Punkt über wahre Jünger.

Ein Jünger Jesu glaubt mehr an die Bibel als an die Traditionen der Menschen.

Zahlreiche so genannte christliche Organisationen bekennen Gottes Wort zwar in Worten, handeln aber in der Praxis, nach ihren eigenen menschlichen Traditionen und Deutungen über die Schrift.

Sie halten nicht die biblischen Feste, wie Jesus, seine Apostel und die Kirche des ersten Jahrhunderts sie hielten.

Sie halten Feiertage, die mit heidnischen Symbolen und Praktiken vermischt sind, etwas, das Gott an vielen Stellen in seinem Wort verurteilt.

Den Sabbat am siebten Tag halten sie nicht, den einzigen Tag, der in der Schrift für Ruhe und Anbetung bestimmt ist. Oft wählen sie den Sonntag, einen Tag, der aus heidnischen Bräuchen stammt und lange nach dem Tod der Apostel durch römisches Gesetz eingeführt wurde.

Ja, es gibt eine echte menschliche Autorität in der Kirche, die Jesus gegründet hat und die bis heute existiert.

Viele Stellen zeigen das. Christentum ist keine Einzelgängerreligion, in der jeder die Bibel nach seinen eigenen Ideen interpretieren kann.

Hat Jesus jemals geglaubt, dass Menschen die Bibel mit ihren eigenen Traditionen überstimmen könnten?

Seine Antwort sehen wir in Markus sieben.

Dort, als er mit den Pharisäern sprach, die ihre Autorität genutzt hatten, um das Wort Gottes durch ihre Traditionen zu entwerten, sprach Jesus sehr deutliche Worte.

Er aber sprach zu ihnen: Richtig hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: 

Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.

Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.

In Vers neun verurteilt er sie weiter.

Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Überlieferung aufrichtet!

Nein.

Jesus kümmert sich nicht um die vielen theologischen Traditionen, die die Konfessionen nutzen, um ihr Brechen der Gebote zu rechtfertigen.

Götzen in ihren Kirchen, Sonntagsgottesdienste statt dem biblischen Sabbat, und heidnisch geprägte Feiertage statt den biblisch vorgeschriebenen heiligen Tagen.

Für den Nachfolger Jesu Christi ist das Wort Gottes einfach das Wort Gottes.

Und es hat mehr Gewicht als alle Traditionen, die ihm entgegenstehen und es ungültig machen wollen.

Der letzte Punkt, den wir heute behandeln, ist dieser, und er ist groß.

Ein Nachfolger Jesu übergibt sein ganzes Leben an Christus.

Das scheint vielleicht offensichtlich, ist aber für die meisten, die sich Christen nennen, alles andere als klar.

Diese Anforderung an die Jünger Jesu wird wahrscheinlich am besten von Jesus selbst erklärt, wie die meisten unserer Punkte.

Wir lesen von seiner Beschreibung in Lukas vierzehn. Wir haben nicht viel Zeit, aber lassen Sie uns Teile davon zusammen betrachten. Wir beginnen in Vers sechsundzwanzig.

Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein.

Aber verstehen Sie mich nicht falsch. Jesus sagte nicht, dass Sie Ihre Familie hassen müssen.

Wenn ja, würde er sich selbst widersprechen, denn er sagt auch, wir sollen einander lieben und das Gebot halten, Vater und Mutter zu ehren.

Er sprach davon, Ihn mehr zu lieben als sie.

Er muss in den Leben Seiner Jünger an erster Stelle stehen, noch vor ihren eigenen Eltern, Geschwistern, Ehepartnern oder Kindern.

Ja, sogar vor ihrem eigenen Leben.

Nun beachten Sie Seine Worte. Er sagte nicht, diese Priorität sei eine gute Idee.

Er sagte buchstäblich, wer Ihn nicht an erste Stelle setzt, über alles, kann nicht sein Jünger sein.

Das bedeutet, dass wenn die Nachfolge Jesu, das Bereuen unserer Sünden, und das Befolgen von Gottes Geboten und das Leben gemäß der Bibel gegen den Willen unserer Freunde, Kollegen und Familie geht, dann ist es das, was wir tun sollten.

Selbst wenn es uns das Leben kostet, erwartet Jesus von uns, genau das zu tun: unser Leben aufzugeben.

Wie er gegen Ende dieses Abschnitts sagte,

So auch jeder unter euch: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.

Das sind kraftvolle Worte, die man nicht leichtfertig hinnehmen sollte.

Alles, was wir haben, bedeutet wirklich alles, was wir besitzen.

Unsere Arbeit und geschäftlichen Beziehungen, unsere persönlichen und politischen Neigungen, unsere Hobbys und Freizeit.

Alles, was wir haben, muss zu Christi Füßen gelegt und als Werkzeug für Seine Zwecke betrachtet werden.

Opfer, die wir für die Sache Seines Königreichs und für Seine Gerechtigkeit zu bringen bereit sind.

Die gute Nachricht ist, dass die Belohnung oft sofort kommt.

Zum Beispiel ist es erstaunlich, wie viel besser und glücklicher eine Ehe sein kann, wenn sowohl der Mann als auch die Frau Jesus Christus wirklich an erste Stelle in ihrem Leben stellen, sogar über sich selbst.

Doch ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ein Bekenntnis zu Christus niemals den Verzicht auf diese Dinge bedeutet.

Doch bereit zu sein, über tröstende, aber letztlich verwirrende Begriffe wie „Christ“ hinauszugehen und nach der Realität und dem Engagement des wahren Jüngertums unter Jesus Christus zu trachten, macht Belohnungen verfügbar, die so viel tiefgründiger sind als alles, was wir in diesem Leben jemals aufgeben müssten.

Eine echte und lebendige Beziehung zu unserem Schöpfer und unserem Erlöser, die Vergebung der Sünden und die Gabe von Gottes innewohnendem Geist, die Macht göttlichen Ziels, während wir Mitgliedschaft in Gottes Familie suchen, mit der Hoffnung auf unendliche Herrlichkeit, Liebe, und Freude mit unserem Vater, dem Sohn Gottes und Mitjüngern, beim Eintritt in die Ewigkeit bei Jesu Wiederkunft.

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