Wir leben in einer Welt voller Stress und Ungewissheit. Krieg wütet. Gewalt in unseren Städten hält an. Die Terrorgefahr wächst. Arbeitsplätze sind unsicher.

Geld ist knapp. Gesundheitsprobleme erschweren den Alltag.

Die Zukunft wirkt oft düster, mit der Aussicht auf eine Krise nach der anderen.

Wir fragen uns, wie die Welt für unsere Kinder oder Enkel aussehen wird.

In dieser chaotischen und verwirrenden Welt brauchen wir alle mehr Frieden und mehr Ruhe.

Auch Christen sorgen sich um die Zukunft.

Christus sagte: Euer Herz erschrecke nicht.

Doch ehrlich gesagt erkannte Jesus auch die Herausforderungen seiner Nachfolger.

Er sagte sogar mit Blick auf die letzten Tage: Wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden?

Was meinte er?

Und vielleicht noch wichtiger, für jeden von uns persönlich, wird Er Glauben in uns finden?

Wir alle wollen Glauben. Wir alle brauchen Glauben. Aber es scheint, als würde unsere Welt alles tun, um ihn zu untergraben und zu zerstören.

Wir müssen wissen, wie wir den Glauben Christi haben, besonders vor seiner Rückkehr.

Glaube ist wichtig. Er ist lebenswichtig. Doch die meisten Menschen wissen heute nicht, wie man stärkeren Glauben bekommt.

Als Jesus auf dieser Erde lebte, lehrte Er nicht nur die Menschen über das Reich Gottes, sondern heilte sie auch von ihren Krankheiten.

Er war voller Mitleid, als er ihr Leiden sah.

Einmal kam ein Mann zu ihm mit einem besessenen Sohn, der deshalb Anfälle hatte.

Nachdem die Jünger den Dämon nicht austreiben konnten, flehte der Mann Christus darum an.

Der Mann sagte etwas, das wir alle verstehen können. Wir finden das in Markus Kapitel neun, Vers vierundzwanzig.

Sofort rief der Vater des Kindes unter Tränen: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Manchmal glauben wir. Wir wissen, Gott ist da, wir glauben an Ihn, er hat Macht, doch wir brauchen Hilfe bei unserem Unglauben.

Wir möchten mehr Frieden haben, eine stärkere Überzeugung und eine engere Verbindung zu Gott spüren, während wir durch das Leben gehen.

Jesus tadelte diesen Mann nicht für seine Bitte. Er hatte Mitleid mit ihm.

Und er wird Erbarmen mit uns haben, wenn auch wir uns einen stärkeren Glauben und ein festeres Vertrauen wünschen.

Wie geht das?

Bevor wir die drei Schlüssel besprechen, definieren wir Glauben.

Glaube wird oft missverstanden. Manche halten ihn für die bloße Kraft des positiven Denkens. Sie sagen es vielleicht nicht so, aber das ist das Ergebnis.

Solange du positiv bleibst und gute Gedanken hegst, wird Gott dich segnen.

Sollten wir hoffnungsvoll und positiv sein und negatives Denken vermeiden? Absolut.

Aber Glaube an Gott ist nicht wie eine Wunschliste, die wir einfach aus unserer Tasche ziehen können.

Nur positive Gedanken zu haben, ist nicht das, worum es beim Glauben geht.

Glaube ist mehr als Glaube an Jesus.

Es gibt zu viele Menschen, für die das die Summe ihrer Religion ist.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Glaube an Gott und seinen Sohn ist sehr wichtig.

Aber das ist beides nur der Anfang. Es gibt so viel mehr, das Gott möchte, dass wir sehen und verstehen.

Wie Jakobus in Kapitel zwei, Vers neunzehn schrieb:

Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern.

Sogar Satan und seine Dämonen glauben an Gott.

Und doch gefallen sie Gott offensichtlich nicht und haben nicht die Absicht, das zu tun, was er sagt. Glaube muss also mehr sein, als nur an Gott zu glauben.

Wir haben keinen blinden Glauben.

Unser Glaube basiert auf konkreten Beweisen. Unser Glaube an die Existenz Gottes zum Beispiel wird durch die Beweise gestärkt, die wir in der Schöpfung um uns herum finden.

Unser Glaube an Gott basiert auf Beweisen. Vom kleinsten DNA-Molekül bis hin zur größten wirbelnden Galaxie.

Wie David in Psalm neunzehn und Vers eins schrieb:

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,und die Feste verkündigt seiner Hände Werk

Hebräer elf, Vers eins zeigt mehr über Glauben.

Wie viele Bibelleser wissen, steht dort die Definition von Glauben.

Schlagen wir Hebräer elf, Vers eins auf.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht

Wir können Glauben an Gott haben, während wir auf Gebetserhörungen warten. Während Gott in unser Leben eingreift.

In diesen Zeiten sagt Hebräer elf, Vers eins, dass unser Glaube der Beweis ist, den wir jetzt haben, bevor das Gebet erhört wird.

Es ist die Substanz der Dinge, auf die man hofft, während wir geduldig auf Gottes Eingreifen warten.

Und das gilt, egal wie dunkel der Tag ist oder wie entmutigend die Umstände sein mögen.

Der Beweis oder die Substanz, was unser Glaube ist, das ist es, woran wir festhalten, um uns Hoffnung und Zuversicht zu geben.

Es ist nicht nur eine vage, persönliche Hoffnung, dass alles gut wird.

Es ist die Überzeugung, dass ein lebendiger Schöpfer uns jeden Herzschlag und Atemzug gibt.

Es ist das feste Vertrauen, dass Gott unser Bestes will.

Beachten Sie einige Verse später, was wir in Hebräer elf, Vers sechs lesen.

Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen;

denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Wir sahen, dass als ein Mann seinen Sohn zu Christus brachte, um ihn zu heilen, er auch um die richtige Art von Glauben bat.

Das ist die richtige Haltung, wenn wir zu Gott kommen. Er hilft uns, wenn wir es wirklich wollen.

Aber gibt es spezifische Dinge, die wir tun können, während wir Gott um stärkeren Glauben bitten? Absolut. Und im Rest des heutigen Programms werden wir diese Dinge besprechen.

Wir unterteilen das in drei Punkte. Punkt eins:

Lernen Sie den wahren Jesus Christus kennen.

Jesus Christus ist für die meisten nicht real. Das mag schockierend klingen, aber lassen Sie mich erklären.

Viele sagen, sie glauben an Jesus. Sie beten vielleicht sogar und gehen zur Kirche.

Aber wenn es darauf ankommt, kennen die meisten den wahren Jesus nicht wirklich.

Wie kann ich das sagen? Nun, schauen wir in die Bibel.

Fangen wir ganz vorne an. Und wenn ich sage ganz vorne, meine ich Johannes eins, Vers eins. Dieser Vers beschreibt den frühesten Moment, der in der gesamten Bibel festgehalten ist.

Den frühesten Moment der Geschichte.

Schlagen wir Johannes eins, Vers eins auf.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.

Johannes eins, Vers eins lehrt uns, dass es vor der Erschaffung des Universums oder sogar der Engel lediglich zwei Wesen gab.

Diese zwei Wesen waren Gott, der Vater, und das Wort. Das Wort wurde zu Jesus Christus. Er wurde als Mensch geboren und starb für unsere Sünden.

Doch zurück zur Schrift. Wie sollen wir die Aussage verstehen:  Das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort?

Es beschreibt die Gottfamilie. Gott, den Vater und das Wort.

Das ist nicht seltsam, wenn man an eine menschliche Familie denkt.

Ich heiße McNair. Meine Frau ist ebenfalls eine McNair. Sie führt meinen Familiennamen.

Doch meine Frau ist auch bei McNair, da sie bei mir ist.

Sie ist bei McNair, und sie ist McNair. Es ist wirklich nicht kompliziert, wenn man es so betrachtet.

Das Wort, das Jesus Christus wurde, war ganz am Anfang bei Gott, dem Vater.

Aber er war auch Gott.

Er war Gott und er war bei Gott.

Das Wort und der Vater sind die Gottfamilie.

Nicht nur das, das Wort war der Gott, der alles erschuf, einschließlich des riesigen Universums.

Beachten Sie Johannes Kapitel eins, Vers drei.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Wussten Sie das? Derjenige, der Jesus Christus wurde, war derjenige, der die Sterne und die Planeten erschuf.

Er war es, der sprach: Es werde Licht, und es ward Licht. Er schuf die Berge, die Meere und die Flüsse.

Er nahm Staub vom Boden und machte den ersten Menschen. Er nahm eine Rippe von Adam und machte Eva.

Er erschuf alles, und das schließt Sie und mich ein.

Mit anderen Worten: Jesus ist nicht nur unser Retter, Er ist unser Schöpfer.

Weiter geht es in Johannes eins, Vers zehn.

Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben.

Wir haben zuvor über die familiäre Beziehung zwischen dem Vater und dem Wort gelesen. Doch hier steht, dass Jesus in die Welt kam, um uns das Recht zu geben, Kinder in seiner Familie zu werden.

Was für eine Wahrheit!

Wir können in Gottes Familie sein.

Weiter zu Johannes eins, Vers vierzehn.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Es ist klar, dass dies Jesus Christus meint. Weiter zu Johannes eins, Vers achtzehn.

Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.

Warum ist das wichtig?

Viele denken, der Vater sei der Gott des Alten Testaments.

Aber hier steht: Niemand hat Gott je gesehen.

Das ist bedeutend.

Während der Zeit des Alten Testaments sahen Menschen Gott viele Male. Betrachten wir nur ein Beispiel. In zweiter Mose Kapitel vierundzwanzig und Vers neun.

Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels.

Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen der Israeliten. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.

Sie sahen nicht den Vater.

Jesus sagte, dass niemand Gott jemals gesehen hat. Deshalb war derjenige, den sie sahen, das Wort, das zu Jesus Christus wurde.

Denken Sie darüber nach.

Das Wort hat also das Universum erschaffen, Er formte Adam aus dem Erdboden und er ließ die Zehn Gebote vom Berg Sinai herab donnern.

Das entspricht nicht der gängigen Vorstellung, die die meisten Menschen von Jesus Christus haben.

Was ist also die Kernaussage?

Wir müssen ihn kennen.

Viele haben ein falsches Bild. Er ist kein rebellischer Sohn, der die Gesetze des Vaters abschaffte.

Nein, tatsächlich war er der allmächtige Gott, der diese Gesetze vom Berg herab donnern ließ, umhüllt von Feuer und Rauch.

Unser älterer Bruder ist mächtig, stark und der ewig Lebende.

Und wenn wir uns ihm nahen und ihn bitten, unserem Unglauben zu helfen, müssen wir genau verstehen, vor wen wir treten.

Jesus warnte Seine Jünger davor, sich nicht täuschen zu lassen und einen falschen Christus anzunehmen, besonders jene, die in der Endzeit leben.

Sehen Sie Matthäus vierundzwanzig, Vers vier.

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

Lernen Sie den wahren Jesus kennen. Das ist der erste Schritt zu einem stärkeren Glauben. Aber wir können dort nicht aufhören. Wir müssen wissen, was er von uns will.

Das bringt uns zum nächsten Schlüssel für Glauben.

Der zweite Schlüssel ist: Nummer zwei:

Studieren Sie regelmäßig Gottes Wort.

Wenn wir an Gott, unseren Vater, und an Jesus Christus glauben, müssen wir wissen, was sie sagen. Wir müssen wissen, was sie von uns wollen.

Und das tun wir, indem wir das Buch lesen, das Gott inspirierte, geschrieben zu werden. Das ist natürlich die Bibel.

Manche halten das Alte Testament für hart, das Neue für gut. Falsch. Alles ist Gottes Wort.

Durch das Studium lernen wir, was Gott von uns erwartet und indem wir danach Handeln, wachsen wir im Glauben.

Achten Sie darauf, was Paulus dazu in Römer Kapitel zehn und Vers siebzehn sagte.

Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. 

Die Bibel ist das Denken Gottes in gedruckter Form. Sie ist dazu gedacht, dass wir lernen können, wie man lebt.

Indem wir Gottes Anweisungen folgen, wachsen wir im Glauben.

Jesus sagte dies auf Erden, aufgezeichnet in Matthäus fünf, Vers siebzehn.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Christus hat das Gesetz nicht abgeschafft. Er kam, um es zu erfüllen. Um es vollständig zu machen.

Tatsächlich, wie wir im letzten Abschnitt sahen, war es Christus, der das Gesetz am Berg Sinai gab.

Es ergibt keinen Sinn, dass er dasselbe Gesetz abschaffen würde.

Das griechische Wort für Gesetz ist Nomos. Es bedeutet soviel, wie Tiere zu füttern und zu pflegen. Denken Sie darüber nach.

Wir wissen, dass Nahrung uns im physischen Bereich Nährstoffe und Mineralien liefert, damit unser Körper funktioniert.

Gottes Gesetze und Worte sind wie geistliche Nahrung.

Jesus erklärte dies in Johannes sechs, dreiundsechzig.

Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Selbst die beste physische Nahrung sättigt uns nur für kurze Zeit. Sie ist vergänglich.

Durch geistliche Nahrung erhalten wir ewiges Leben.

Dabei lehrt es uns, wie wir leben, mit Mitmenschen umgehen und unseren Vater sowie unseren älteren Bruder ehren.

Es gibt uns geistliche Stärke, Energie und Glauben.

Jesus erklärte dies in Johannes sechs, siebenundfünfzig.

Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen.

Sich von Christus zu ernähren heißt, auf ihn zu hören und zu tun, was er sagt.

Es bedeutet, den richtigen Weg zu wählen und den falschen abzulehnen.

Es heißt, bereit für Zurechtweisung zu sein. Gottes liebevolle Korrektur lässt uns im Glauben wachsen, macht uns zuversichtlicher, bringt uns in Einklang mit Gott und hält uns auf dem rechten Weg.

Beachten Sie, was der Autor des Hebräerbriefs in Hebräer Kapitel vier und Vers zwölf geschrieben hat.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, 

und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Wir müssen Gottes sanfte Korrektur nicht fürchten.

Sie lehrt uns, bessere Entscheidungen zu treffen und unsere Sünden zu überwinden. Sie gibt uns geistliche Stärke, während wir im Glauben und in der Zuversicht gegenüber Gott wachsen.

Lassen Sie uns also unsere Gedanken nicht mit geistlichem Junkfood füllen, indem wir sie mit ununterbrochener Unterhaltung überfluten.

Lassen Sie uns unser Leben nicht um geistlose und bedeutungslose Fernsehsendungen, YouTube-Clips oder Instagram-Posts kreisen.

Etwas Abwechslung ist gut, wenn sie gesund ist.

Aber um ein stärkeres Vertrauen und eine tiefere Verbindung zu Gott zu haben, müssen wir das regelmäßige Bibelstudium zu einem festen Teil unseres Lebens machen.

Wir müssen uns von Christus ernähren.

Doch das ist nicht alles. Wir brauchen noch einen Schlüssel.

Was ist dieser dritte Schlüssel?

Nummer drei.

Lassen Sie Christus in Ihnen leben.

Gehen wir zu einem der Schreiben des Apostels Paulus: Galater Kapitel zwei und Vers zwanzig.

Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. 

Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Wenn wir das Opfer Jesu Christi für unsere Sünden annehmen, sagen wir nicht bloß, dass uns das, was wir falsch gemacht haben, leid tut.

Wir erlauben unserem alten Selbst, mit Christus gekreuzigt zu werden.

Unsere alten Wege, unser früherer Lebensstil, unsere Sünden, all das stirbt mit Ihm am Pfahl.

Und dann machen wir weiter, leben ein neues Leben, aber nicht aus eigener Kraft.

Gehen wir zurück zu dem, was Paulus in der zweiten Hälfte von Galater Kapitel zwei und Vers zwanzig sagte.

Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. 

In den neuen Lutherbibeln wird das Wort 'an' bei 'Glaube an den Sohn Gottes' falsch übersetzt.

Schlagen Sie es in einer Bibelquelle nach. Es sollte „von“ heißen.

Es sollte heißen: Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben „des“ Sohnes Gottes.

Mit anderen Worten, unser Glaube reicht nicht aus. Wir brauchen Christi Glauben in uns. Das ist ein viel mächtigerer und dynamischerer Glaube, als wir jemals haben könnten.

Es ist der Glaube, den Christus immer hatte, auch während seines Lebens auf Erden.

Und das ist der Glaube und Fokus, den er bis heute hat, während er zur Rechten des Vaters im Himmel sitzt.

Christus will, dass wir alles aus seiner Sicht sehen.

Er möchte, dass wir über unsere Prüfungen hinausblicken, indem wir seinen Sinn und seinen geistlichen Fokus haben, so schwer unsere Prüfungen manchmal auch sein mögen.

Kurz gesagt, Er möchte seinen Glauben in uns legen.

Denken Sie nach, wie das Ihr Leben verändert.

Vielleicht glauben Sie, nicht genug Glauben zu haben.

Wissen Sie was? Das stimmt.

Aber das ist okay, denn Christus hat ihn.

Wenn Sie sich von Christus lehren lassen, wenn Sie seine Zurechtweisung annehmen und ihn sein Leben des Gehorsams in sich leben lassen, wird er Ihnen helfen, im Glauben und in der Stärke zu wachsen, die Sie brauchen.

Und das führt direkt dazu, für immer mit ihm und dem Vater in der Familie Gottes zu leben. Was könnte großartiger sein?

Die Bibel ist von vorne bis hinten voller Ermutigung, die uns hilft, die Schwierigkeiten des Alltags zu überwinden.

Gerade jetzt, da wir uns in dieser gefährlichen Endzeit befinden und Krisenzeiten erleben.

Paulus erlebte viele Hindernisse in seinem Leben.

Er kannte Entmutigung, aber er wusste, wie man Prüfungen positiv begegnet.

Er sagte dies ermutigend zu Timotheus in zweiter Timotheus eins, Vers sechs.

Erwecke die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Einen stärkeren Glauben zu haben, ist nicht nur die Kraft des positiven Denkens. Einen stärkeren Glauben zu haben, bedeutet nicht nur, an Jesus zu glauben.

Es erfordert, aktiv auf Gottes Geist zu reagieren, während unser Vater im Himmel und unser älterer Bruder Jesus Christus in uns wirken und sogar in uns leben. 

Wie wir heute gesehen haben, gibt es konkrete Schritte, die wir tun können, wenn wir einen stärkeren Glauben wollen. Es gibt Dinge, die wir tun können.

Fassen wir zusammen. Erstens: Lernen Sie den wahren Jesus Christus kennen.

Zweitens: Gottes Wort regelmäßig studieren.

Und Nummer drei: Lassen Sie Christus in Ihnen leben.

Wenn wir in Angst und Sorgen oder in Not sind, müssen wir nicht verzweifeln. Wir können zu Gott um Hilfe beten.

Wir können rufen: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“.

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