Vor seiner Verhaftung betete Jesus, dass seine Jünger im Namen des Vaters erhalten werden würden, "dass sie eins seien wie wir" (Johannes 17, 11-12). Daher ist im griechischen Neuen Testament der Name von Gottes Volk als einheitlicher Versammlung ekklesia tou Theou, was in der Regel als Kirche oder "Gemeinde Gottes" übersetzt wird. Dieser Name erscheint in verschiedener Form zwölf Mal im Neuen Testament (wobei die Zahl zwölf in der Bibel symbolisch für vollkommene Organisation steht). 

An fünf Stellen bezeichnet der Name der Kirche den gesamten Leib Christi – die Kirche als Ganzes, mit allen ihren Mitgliedern (Apostelgeschichte 20, 28; 1. Korinther 10, 32; 1. Korinther 11, 22; 1. Korinther 15, 9; Galater 1, 13). An vier Stellen benennt er eine örtliche Gemeinde, gewöhnlich mit dem Namen des Ortes beigefügt (1. Korinther 1, 2; 2. Korinther 1, 1; 1. Timotheus 3, 5; 1. Timotheus 3, 15). Und an drei weiteren Orten bezeichnet der Begriff "Gemeinden Gottes" die Gesamtheit der örtlichen Gemeinden der Kirche (1. Korinther 11, 16; 1. Thessalonicher 2, 14; 2. Thessalonicher 1, 4). 

Da Christus das Haupt der Kirche unter dem Vater ist, nennt Paulus die verschiedenen Gemeinden auch "Gemeinden Christi" (Römer 16, 16) – aber der eigentliche Name ist "die Kirche Gottes". All dies ist den langjährigen Mitgliedern der Kirche Gottes hinlänglich bekannt. Aber wussten Sie, dass der wahre Name für Gottes Volk auch in verschiedenen Formen zwölf Mal im Alten Testament vorkommt?

Der Name der alttestamentlichen Kirche

Wie der Name der Kirche im Alten Testament gebraucht wird, kann uns vieles über das Wesen der Kirche erklären, sowohl damals als auch heute. Schließlich bilden die Kirche des Alten Testaments und die Kirche des Neuen Testaments in Prophezeiungen eine Einheit (Offenbarung 12, 1-6). 

Der hebräische Name der Kirche findet sich in zwei verschiedenen Formen: qehal Jhwh und qehal ha-Elohim. Betrachten wir zunächst, was diese Namen in diesen Formen bedeuten. JHWH (dessen Aussprache im Masoretischen Text nicht überliefert ist) ist der Name, der gewöhnlich als "Herr" übersetzt ist. Oft wird er auch als "der Ewige" übersetzt. Dies ist der Eigenname Gottes im Alten Testament. Elohim ist der "Gattungsname" oder Familienname der Gottheit und wird wie JHWH als Form der persönlichen Anrede gebraucht (vgl. zum Beispiel Psalmen 14 und 53, wo der eine gegen den anderen Namen ausgetauscht ist). Beide Namen bezeichneten hauptsächlich denjenigen, den wir heute den Vater nennen, aber sie waren ebenfalls der Eigenname dessen, den wir heute den Sohn nennen. Daher erklärte Petrus: "Der Gott unserer Väter [der Vater] hat seinen Knecht Jesus verherrlicht" durch die Auferstehung (Apostelgeschichte 3, 13). Also selbst im Alten Testament wurde die "Kirche" im Namen des Vaters erhalten, doch das Haupt der "Kirche" war der "geistliche Felsen, der ihnen [Israel] folgte; der Fels aber war Christus" (1. Korinther 10, 4) – derjenige, der mit der Menschheit im Auftrag des Vaters Umgang hatte. 

Sehen wir uns nun das Wort qahal an. Dies sind seine Grundbedeutungen: "1. Versammlungen, besonders einberufene... 2. Gemeinden, als organisierte Körperschaften" (The New Brown-Driver-Briggs-Gesenius Hebrew-Aramaic Lexicon [Das Neue hebräisch-aramäische Lexikon von Brown, Driver, Briggs und Gesenius], Seite 874b). Wenn dieses Wort für sich alleine steht und sich auf Gottes Volk bezieht, kann es beide Bedeutungen haben. Doch der Nameqehal Jhwh bzw. qehal ha-Elohim ist der zweiten Kategorie zuzuordnen (ebenda). Zur Vereinfachung sei gesagt, dass dieser Artikel qahal immer mit "Versammlung" übersetzt, aber mit der zugrunde liegenden Bedeutung einer organisierten Körperschaft (Qehal ist einfach eine deklinierte Form von qahal und heißt so viel wie "Versammlung von"). 

So sehen wir schon, dass qahal eine Organisation beinhaltet, wenn es sich auf Gottes Volk bezieht. In verschiedenen Zusammenhängen heiliger und säkularer Literatur hat ein qahal egal welcher Art typischerweise immer eine Regierungsstruktur von oben nach unten (angeführt von Gott, einem oder mehreren führenden Männern, oder beidem). Das schließt (im Bezug auf erfüllte Prophezeiungen) das British Commonwealth mit ein, das aus "einer Menge [Versammlung oder qahal] von Völkern" besteht, die unter der Regierung der britischen Krone vereint sind (1. Mose 35, 11). 

In den hebräischen Schriften erscheint der Name für Gottes Volk als organisierte Körperschaft zehn Mal als qehal Jhwh (4. Mose 16, 3; 4. Mose 20, 4; 5. Mose 23, 1; zweimal in 5. Mose 23, 2; zweimal in 5. Mose 23, 3; 5. Mose 23, 8; 1. Chronik 28, 8; Micha 2, 5). Einmal heißt es "deine qahal" und bezieht sich dort auf 5. Mose 23, 1-8 (Klagelieder 1, 10). Einmal heißt es qehal ha-Elohim, wo es sich ebenfalls auf 5. Mose 23, 1-8 bezieht (Nehemia 13, 1). 

"Die Versammlung [der Kinder] Israels" – 'adat (benê) Yisra'el – wird häufiger benutzt (36 Mal); "die Versammlung des Herrn" ('adat Jhwh) wird ebenfalls gebraucht (4 Mal). Doch ein 'edah ist eigentlich eine "Gemeinschaft, die durch Einberufung versammelt ist, oder die gemeinsam handelt" (New BDBG, Seite 417a). Im Bezug auf Israel bezieht sich 'edah typischerweise – und besonders bei 'adat (benê) Yisra'el – auf die Gemeinschaft, die Gott aus Ägypten geführt hat (ebenda). Der Name der religiösen Versammlung des Volkes Gottes ist jedoch richtigerweise qehal Jhwhqehal ha-Elohim oder einfach "die qehal".

Wie der Name im Kontext gebraucht wird

Sehen wir uns nun an, wie der Name der Kirche Gottes im Alten Testament – der "Gemeinde in der Wüste" (Apostelgeschichte 7, 38) – im Textzusammenhang gebraucht wird.

4. Mose 16, 3: Ironischerweise wird der Begriff qehal Jhwh zum ersten Mal bei der Rebellion Korahs gebraucht, als dieser und seine Anhänger Mose und Aaron beschuldigen, sich über die "Gemeinde des Herrn" zu erheben. Für Korah und seine Anhänger galt jeder in der Gemeinde als heilig und daher ihrer Meinung nach in Autoritätsfragen als gleichwertig. Tatsächlich aber versuchten die Rebellen, eine Macht an sich zu reißen, die Jhwh ihnen nicht gegeben hatte (Verse 5-11). Seine qahal war keine demokratische Versammlung – was die Rebellen auf Kosten ihres Lebens, ihrer Familien und ihres Besitzes herausfanden (Verse 26-35).

4. Mose 20, 4: "Und die Gemeinde ['edah] hatte kein Wasser, und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron. Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach dass wir umgekommen wären, als unsere Brüder umkamen vor dem Herrn [bei der Rebellion Korahs]! Warum habt ihr die Gemeinde des Herrn in diese Wüste gebracht, dass wir hier sterben mit unserm Vieh" (Verse 2-4). Auch hier stellte das Volk die menschliche Autorität in Frage, die Jhwh über dieqahal gesetzt hatte, und auch hier handelte er durch eben diese Autorität. Dieses Mal jedoch verlief es für Mose und Aaron schlechter, weil sie Jhwh in ihrem Tun nicht die Ehre erwiesen (Verse 7-13).

5. Mose 23, 1-8: Diese Passage, die den Namen der Kirche sechs Mal enthält, beschreibt die Qualifikationsmerkmale für eine Mitgliedschaft in der qehal Jhwh. Insbesondere den Moabitern und Ammonitern war der Zutritt verwehrt, ebenso den Nachkommen aus Mischehen mit diesen Völkern bis in die zehnte Generation (Verse 3-6; Ruth, die Moabiterin, war ein besonderer Fall). Dieses Gebot wurde die Grundlage für die "Zaun der Trennung" zwischen Juden und Heiden im Judentum, die Christus in seiner neutestamentlichen Kirche entfernte (Epheser 2, 14-15).

1. Chronik 28, 8: Hier ermahnt David seinen Nachfolger Salomo, Gottes Geboten zu gehorchen "vor den Augen ganz Israels, der Gemeinde des Herrn, und vor den Ohren unseres Gottes". Hier wird "ganz Israel" mit der qehal Jhwhgleichgesetzt.Und auch hier wird die Notwendigkeit für die Führung der qahal, die Gebote Jhwh's einzuhalten, betont.

Micha 2, 5: Anders als die neutestamentliche Kirche war die qehal Jhwh "sowohl Kirche als auch Staat". Als einige Männer in Judäa die Armen unterdrückten indem sie deren Land und Besitz enteigneten, drohte Jhwh der gesamten Nation mit Exil (Verse 1-4). "Jawohl, ihr werdet keinen Anteil behalten in der Gemeinde des Herrn" (Vers 5). Hier wird Juda die "Gemeinde des Herrn" genannt. Israel hatte sich lange zuvor von Juda abgespalten (1. Könige 12, 19) und war heidnisch geworden (vgl. Hosea 1, 6-9; 2, 2-13).

Klagelieder 1, 10: Dieser Vers, der die Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem beschreibt, dient als eine Art Übergang zwischen der qehal Jhwh und der qehal ha-Elohim. "Der Feind hat seine Hand gelegt an alle ihre Kleinode. Ja, sie musste zusehen, dass die Heiden in ihr Heiligtum gingen, während du geboten hast, sie sollten nicht in deine Gemeinde kommen" (vgl. 5. Mose 23, 1-8).

Nehemia 13, 1: "Und in dieser Zeit las man aus dem Buch des Mose vor den Ohren des Volks und fand darin geschrieben, dass die Ammoniter und die Moabiter niemals in die Gemeinde Gottes [qehal ha-Elohim] kommen dürften, weil sie den Kindern Israel nicht mit Brot und Wasser entgegenkamen und gegen sie Bileam dingten, damit er sie verfluche; aber unser Gott wandte den Fluch in Segen. Als sie nun dies Gesetz hörten, schieden sie alles fremde Volk aus Israel aus" (Verse 1-3).

Von der qahal zur ekklesia

In der hebräischen Schrift wird qehal Jhwh ausschließlich vor der Babylonischen Gefangenschaft der Juden gebraucht. Qehal ha-Elohim (wobei "ha"einfach "des" heißt) wird ausschließlich danach verwandt. Warum hat sich der Name der "alttestamentlichen Kirche Gottes" im Lauf der Zeit verändert? 

Nach dem Babylonischen Exil wurde sogar in der Schrift Jhwh immer weniger benutzt, und dafür Elohim immer mehr (New BDBG, Seite 218b). Ob gewollt oder nicht, zeigte sich dadurch, dass die Juden immer weniger Wert auf einepersönliche Beziehung zwischen Gott uns Israel legten und dafür immer mehr die universelle Beziehung mit der gesamten Menschheit betonten. Dies legte den Grundstein für das Predigen des Evangeliums durch die "neutestamentliche Kirche Gottes", das den Familiennamen der Gottheit hervorhob. 

Schon bald wurden die hebräischen Schriften ins Griechische übersetzt. In der Septuaginta (der griechischen Übersetzung des Alten Testaments) wurde qahal generell mit dem griechischen Wort ekklesia übersetzt. Ursprünglich bezeichnete ekklesia "eine einberufene Versammlung von Bürgern, bzw. die gesetzgebende Versammlung". Der Stadtschreier "rief" dabei die wahlberechtigten Bürger "heraus" zu ihrer Pflicht in der Versammlung – daher der Name. In Athen wurden die regulären Versammlungen kuriaoi ekklesiai genannt. Diese wurden vier Mal in jeder prutaneia (einer Periode von 35-36 Tagen) abgehalten; die außerordentlichen Versammlungen nannte man sugkeltoi (The Abridged Liddell & Scott Greek-English Lexicon [Das abgekürzte Liddell & Scott Lexikon Griechisch-Englisch], 1878, Seite 206). 

Später jedoch erweiterte sich die Bedeutung und ekklesia bezeichnete dann jede Art von zusammengerufener Versammlung. Als die Septuaginta also ekklesia gebrauchte, um qahal zu übersetzen, absorbierte das griechische Wort im Zusammenhang auch die Bedeutungen des originalen hebräischen Wortes, das typischerweise eine Versammlung beschrieben hatte, in der es eine feste Leitungsstruktur "von oben nach unten" gab. Das neutestamentliche Griechisch nutzte ausgiebig das Vokabular der Septuaginta, einschließlich des Wortes ekklesia. So gelangte ekklesia in das Neue Testament mit der vollen ursprünglichen Bedeutung des Wortes qahal, und neue Bedeutungen bauten auf diesem Kontext auf – einschließlich des Gedankens, dass die Gemeinde aus denen besteht, die Gott aus der Welt "herausgerufen" hat. 

Der Gelehrte für neutestamentliches Griechisch, Edward, W. Goodrick, beschreibt es so: "Die christlichen Autoren des Neuen Testaments waren Konvertierte aus dem Judentum. Als sie Christen wurden, kam es ihnen nicht in den Sinn, ihren jüdischen Glauben aufzugeben. Sie brachten ein theologisches Vokabular mit sich, das über die LXX [Septuaginta] griechische Begriffe aus der hebräischen Bibel enthielt. Sie gebrauchten dieselben Begriffe mit wenigen bis gar keinen Veränderungen im Neuen Testament, das sie niederschrieben. 

Neutestamentliche Gelehrte müssen also ihre Schritte zurückverfolgen. Oftmals ist ein neutestamentliches griechisches Wort nichts weiter als ein anderes Symbol für dasselbe alttestamentliche hebräische Wort... Wer versäumt, das alttestamentliche qahal zu studieren, kann daher auch nicht das wichtige neutestamentliche Wort ekklesia verstehen" (Do It Yourself Hebrew and Greek Everybody's Guide to the Language Tools [Leitfaden für jedermann zu den sprachlichen Werkzeugen für Hebräisch und Griechisch], Zondervan/Multnomah, 1980, Seite 9:4). 

Aber Dr. Goodrick fährt fort: "Das Neue Testament fügt ekklesia [Kirche] deutliche Bedeutungsinhalte hinzu, die man weder in der klassischen [griechischen] Literatur, noch in der Septuaginta findet" (Seite 10:2). Eine Studie, wieekklesia im jeweiligen Kontext verwendet wird, um sich auf die Kirche zu beziehen, kann diesen Bedeutungsinhalt offen legen. Der Aufwand dafür lohnt sich!

Der Name der neutestamentlichen Kirche

In der Septuaginta wird qehal ha-Elohim als ekklesia Theou übersetzt. Durch eine Eigenheit der griechischen Grammatik bedeutet diese Kurzform dasselbe wie das ausführlichere he ekklesia tou Theou: "die Versammlung [Kirche, Gemeinde] Gottes". Beide Formen werden im neutestamentlichen Griechisch verwendet, auch wenn die längere Form üblicher ist (Wenn im Griechischen ein "Substantivsatz" – ein Ausdruck, der nur aus Substantiven besteht – bestimmt ist, so müssen entweder beide Substantive einen bestimmten Artikel haben, oder keines von beiden). 

Wenn man Jesu Gebet in Johannes 17 beiseite lässt, ist es völlig vertretbar, dass der griechische Name der neutestamentlichen Kirche direkt durch die Übersetzung der Septuaginta von Nehemia 13, 1 inspiriert worden ist. Die Tatsache, dass das Judentum seine eigenen religiösen Versammlungen weiterhin mit dem richtigen biblisch-hebräischen Namen bezeichnete, bestärkt diese Schlussfolgerung. Da die Kirche sich als Erbe der biblischen Religion ansah, wäre es nur natürlich gewesen, Gottes Namen für diese Religion zu gebrauchen, so wie es das Judentum getan hatte. 

Aber bewies der fortgesetzte Gebrauch des richtigen Namens durch die jüdischen Gemeinden, dass Gott sie immer noch gebrauchte, um sein Werk zu tun? Nein! Haben Sie schon einmal bemerkt, dass an allen zwölf Stellen, wo "die Gemeinde Gottes" im Neuen Testament erwähnt wird, es immer der Apostel Paulus war, der diesen Namen in einer Rede oder einem Brief gebrauchte? Als ehemaliger Jünger Gamaliels und früheres Mitglied des pharisäischen Judentums kannte Paulus den vollen Bedeutungsumfang von qehal ha-Elohim und dessen griechischem Äquivalent he ekklesia tou Theou. Als er die Kirche mit diesem Namen bezeichnete, gab er damit zu verstehen, dass die Kirche, die Jesus gegründet hatte – also nach Christi Kreuzigung nicht mehr das Judentum (vgl. Matthäus 21, 33-43) – der Rest und legitime Erbe der qehal ha-Elohim des Alten Testaments war (vgl. Römer 11, 1-7). Die Unterscheidung, die Paulus zwischen dem "Judentum" und der "Gemeinde Gottes" traf (Galater 1, 13-14), wird in diesem Licht umso bedeutsamer. Und ebenso seine Erwähnung der "christlichen Gemeinden in Judäa" in demselben Textzusammenhang (Vers 22). 

Gott setzte nun durch den Namen seiner Gemeinde oder Kirche (qahalekklesia) einen neuen Schwerpunkt. Anstatt seine persönliche Beziehung zu Israel zu betonen, hob er nun seine potenzielle Familienbeziehung mit der gesamten Menschheit hervor. Anstatt also analog der deutschen Übersetzung "Gemeinde des Herrn" [des Ewigen, Jhwh] genannt zu werden, heißt die religiöse Versammlung "die Kirche Gottes" [ElohimTheos]. Tatsächlich wurde sie also im Namen des Vaters erhalten, dessen Name vornehmlich "Gott" ist (Johannes 1, 1). 

Außerdem war der heilige Geist, der inmitten der alttestamentlichen Kirche war, um sie zu unterweisen (Jesaja 63, 11; Nehemia 9, 20), in bzw. auf nur relativ wenigen Mitgliedern (4. Mose 11, 29). Im Neuen Testament dagegen ist der Zugang zu Gottes heiligem Geist all denen eröffnet, die die notwenigen Bedingungen erfüllen. 

Die Stellen, die die alttestamentliche und die neutestamentliche Kirche beschreiben, enthalten reichlich Lehren und Hinweise für uns heute. Mögen sie uns helfen, in dem Verständnis zu wachsen, was Gottes wahre Kirche ist und schon immer war: die organisierte Versammlung von Gottes Volk, die Gottes Werk in der Welt tut!


NDK, Juli 2007
© 2007 Living Church of God
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Englischer Titel:  The Name of the Church in Both Testaments
Diese Broschüre darf nicht verkauft werden!
Sie wird von der Living Church of God kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Biblische Verweise und Zitate sind, soweit nicht anders angegeben,
der revidierten Lutherbibel 1984 entnommen.
© 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart