Chinas Belt and Road-Initiative – manchmal auch Neue Seidenstraße genannt – hat Häfen und Flughäfen, Eisenbahnen, Stromerzeugung und andere Infrastrukturen an vielen Orten weltweit ausgebaut. Aber inwieweit wächst Chinas globaler Einfluss? Betrachten wir Afrika.

China verfügt nun über die größte Marine der Welt und errichtet Häfen in ganz Afrika, wo seine Marineschiffe anlegen können. Satellitenbilder zeigen, dass „Peking in den letzten zehn Jahren Häfen auf dem gesamten Kontinent transformiert hat – von Lekki in Nigeria bis Mombasa in Kenia. Die zivilen Häfen, die oft von chinesischen Staatsunternehmen betrieben werden, sind nicht nur für den Handel konzipiert, sondern auch für die Unterbringung von Kriegsschiffen“ (Telegraph, 4. Februar 2026). Diese Erweiterung hat zur Schaffung von Häfen geführt, die als Militärbasen dienen können, „die in der Lage sind, Kriegsschiffe in der Nähe wichtiger Seewege zu landen.“ Laut einem mit der US-Regierung verbundenen Think Tank sind chinesische Staatsunternehmen inzwischen in 78 Häfen in 32 Ländern Afrikas aktiv beteiligt. China nutzt diese Häfen, um „sanktionssichere“ Versorgungslinien zu schaffen, die die Gewinnung wichtiger Ressourcen ermöglichen, und hat kürzlich auch die Nullzölle auf Importe aus 53 afrikanischen Ländern verlängert (Business Insider Africa, 14. Februar 2026).  Auch wenn China nicht unbedingt darauf abzielt, diese Region zu kontrollieren, agiert China als Rivale des Westens.

Wie sieht also die Zukunft Chinas aus? Wird es der nächste Hegemon sein? Die Bibel liefert interessante Einblicke in Chinas Zukunft. Mehr zu diesem wichtigen Thema können Sie erfahren, indem Sie unseren englischen Artikel „China, Democracy, and Christianity“ lesen.