Das World Resources Institute (WRI) berichtet: „Nach fünf aufeinanderfolgenden Jahren der Dürre und Jahren nicht nachhaltiger Wassernutzung bewegt sich der Iran auf das zu, was Experten als 'Wasserbankrott' bezeichnen“ (20. März 2026). Obwohl ein fortgesetzter Krieg mit Israel und den Vereinigten Staaten die Lage nur verschlimmern würde, sind die Wasserprobleme des Landes nicht auf den Krieg zurückzuführen, sondern auf „ein natürlich trockenes Klima mit begrenzter Wasserversorgung und jahrelange nicht nachhaltige Wasserbewirtschaftung.“ Laut dem WRI hatte der extreme Wassermangel schon vor dem Krieg die Fähigkeit der Nation beeinträchtigt, Nahrungsmittel und Strom zu produzieren, was zu Stromausfällen führte, und 2018 führte dies zur Vertreibung von etwa 16 Millionen Menschen. Obwohl der Iran in Entsalzungsanlagen und Pipelines investiert hat, sind die finanziellen Kosten extrem hoch und Umweltkosten noch nicht festgelegt, und solche Ressourcen sind zu verlockenden Infrastrukturzielen im Krieg geworden.

Die Situation des Iran hat zu Spannungen mit seinen Nachbarn und innerhalb seiner Grenzen beigetragen. Irans Führer haben Afghanistan vorgeworfen, den Zufluss des Helmand-Flusses in den Iran durch den Bau eines Damms eingeschränkt zu haben. Proteste im Zusammenhang mit der Wasserkrise führten zu mehreren Todesopfern, wobei einige Berichte behaupten, Sicherheitskräfte hätten scharfe Munition eingesetzt, um Demonstranten zu zerstreuen (Reuters, 17. Juli 2021). Wie der Atlantic Council 2023 veröffentlichte: „Die Wasserkriege haben kein Ende in Sicht.“

In den kommenden Jahren werden Kriege um Ressourcen aller Art, einschließlich Nahrung und Wasser, in eine bedrohlichere Phase eintreten. Biblische Prophezeiungen zeigen eindeutig, dass tödliche Konflikte um lebenswichtige Ressourcen zu einem bedeutenden Faktor in den internationalen Beziehungen werden, je näher das Ende des Zeitalters rückt. Mehr erfahren Sie, indem Sie unseren englischen Artikel „Coming: Resource Wars“ [Kommende Kriege um Ressourcen] lesen.